wer suchet der findet

Hoffentlich! Die Jünger im neuen Testament hatten’s da ja auch viel leichter, ohne Internet! Heutzutage stehen manche Zeitgenossen beim finden wollen vor unüberwindlichen Schwierigkeiten.
Aber aus meinen persönlichen Erlebnissen weiß ich, Orthographie ist eins, man muß aber Hölle viel mehr wissen, wenn man finden will, z.B. das man auch zwei oder mehr Begriffe gleichzeitig in Suchmaschinen eingeben kann.
OK, heutzutage findet man echt besser, Google sei Dank. Ob’s bei euch noch Potentiale gibt, könnt ihr in diesem Dossier erfahren.

Global Network of Dreams

Wer kennt nicht die Amazon Funktion:
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Das Global Network of Dreams, kurz GNOD ist eine Suchmaschine für Musik, Bücher und mehr. „Ein Experiment der künstlichen Intelligenz und lernt selbstständig für wen was interessant sein könnte, indem es seine Besucher befragt. Um so mehr Gnod benutzt wird um so intelligenter wird es und eines Tages wird Gnod vielleicht die ultimative Quelle des verknüpften Wissens…“

Vielleicht.. aber es kommen echt interessante Ergebnisse raus.
Für alle die nach neuen Hör- oder Lesestoff suchen.

Deutschlands erster Quizsender

Dass der ehemalige Frauen-, Murdoch- und Champions-League-Sender TM3 sich 2001 in 9Live umbenannte, muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein. Seit März 2004 untermauert 9Live seine Kernkompetenz als Deutschlands 1.Quizsender mit neuen und innovativen Showprogrammen, so steht es jedenfalls auf der Website des Senders. Das Konzept ist einfach: für 49 Cent anrufen und die richtige Antwort sagen, schon gewonnen. Wenn man aber des Rätsels Lösung nicht herausfindet, heißt das noch nicht, dass man dumm ist. Auch das ARD-Magazin plusminus fragte sich schon, ob „9live mit Spielen ohne erkennbare Lösung“ sein Geld verdient. Wäre das so, dann würde es sich um illegales Glücksspiel handeln…

Steuerverschwendung

Am 28. September hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) das diesjährige so genannte Schwarzbuch vorgestellt, in dem, so der BdSt, exemplarisch gravierende Fälle von Steuergeldverschwendung im ganzen Bundesgebiet dokumentiert werden. Das Gesamtvolumen der verschwendeten Mittel schätzt der BdSt auf 30 Mrd. EUR pro Jahr. Eine stolze Summe. Andererseits: bei jährlichen Gesamtausgaben der öffentlichen Hand von rund 1000 Mrd. EUR heißt das auch, dass 97% der Steuergelder ordentlich verwaltet werden – also eigentlich kein Grund zur Panik.