Archive for Juni, 2006

I wer narrisch

mir busseln uns abSeltsam: es ist Fussball-WM, aber weder gestern noch heute fanden Spiele statt. Das bietet die Gelegenheit, zur Besinnung zu kommen und f?r das kommende Viertelfinale diese Fu?ballweisheit von Hans Krankl zu verinnerlichen: “Wir m?ssen gewinnen, alles andere ist prim?r”. Herr Krankl, das stellt selbst die Tore von Cordoba in den Schatten.

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Apropos FIFA WM 2006 © und T-COM Liga:
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Die Sterne lügen doch

saturn[1]Der Astrologe Winfried Noe hat (laut Münchner Abendzeitung vom 24.06.06, S. 11) ermittelt, dass “ein Jupiter-Uranus-Sextil” für ein gutes Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft sorgen wird. Aber es kommt noch besser: neben Deutschland könnte Italien im Endspiel stehen, sagt Herr Noe – und das wäre wirklich mal eine echte Jupiter-Uranus-Sextil-Sensation, denn bisher standen sich noch nie bei einem WM-Endspiel zwei Mannschaften gegenüber, die bereits im Halbfinale aufeinander getroffen sind. Vielleicht hätten Jupiter und Uranus sich lieber den Spielplan und den Begriff K.o.-System etwas genauer anschauen sollen, anstatt gerade jetzt ein Sextil zu bilden und unsere besten Astrologen damit zu verwirren.

Warmbader

Bevor Sie in diesem Sommer Ihre Badesachen einpacken und ans Meer fahren, können Sie auf der Medspiration-Wärmekarte der ESA alle 2.965.500 Quadratkilometer des Mittelmeeres nach den besten Wassertemperaturen absuchen. so eine Nachricht der ESA.

Na da werden sich alle Warmbader freuen und gleich nach der WM losspurten zum heißesten Strand des Mittelmeers. Doch Vorsicht bei Kinderbadestränden!

WM: Schweden vs. Paraguay

Olympiastadion Swe- Par 1:0
Das erste Mal in einem ausverkauften Stadion bei einem Fußballspiel und ich muß sagen wundervolle Atmosphäre und sehr schönes Stadion in Berlin. Schätze ich habe so die Hälfte des Spiels mitbekommen und die andere Hälfte das Publikum beobachtet. Also wenn da so 72.000 Menschen auf einem Haufen hocken, da geht was ab und man wird mitgerissen ob man will oder nicht. Ich hab’s in dem Fall als was Positives empfunden.

Paraguay Fan      Young Fan

Bemalte Brust

 

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Wer seinen Spam-Filter nicht richtig einstellt, bekommt hin und wieder eine Mail von Prince Joe Eboh, angeblich Vorsitzender des Contract Award Committee of the Niger Delta Development Commission. Der Prinz will 25 Mio. USD auf ein ausländisches Konto überweisen und sucht Leute, die ihn dabei unterstützen. Da hilft natürlich nur eins: man gibt sich als Priester der Church of the Painted Breast aus und bekehrt den Prinzen erstmal zum richtigen Glauben, beispielsweise mit Geboten wie “I shall honour the holy gnu”.

Belästigung

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Seine Witze sind fade. Er ist unerträglich selbstverliebt. Er hat nicht mehr Ahnung von Fussball als viele andere. Und außerdem sieht er doof aus. Warum also darf Hellmuth Karasek als Gast bei “Waldis WM-Studio” die Nation belästigen? Das ist keine rethorische Frage. Ich verstehe es wirklich nicht. Weiß jemand die Antwort?

Ironischer Gruß

361Laut Wikipedia ist Lou Reeds Walk on the Wild Side “ein ironischer Gruß an die Außenseiter, Stricher und Transvestiten in Andy Warhols Factory”. Im Minimal-Markt Alramstraße, meinem nächstgelegenen Supermarkt, läuft das Stück, um die Kauflust der Kunden zu stimulieren. Bestimmt würde Lou Reed sich im Grabe umdrehen, wenn er das wüsste. Aber der ist doch noch gar nicht tot, sagen da die echten Fans. Stimmt natürlich auch wieder.

Neue Märkte

Sponsoring hilft dem Image und dem Umsatz. Und es treibt bisweilen seltsame Blüten. Wie zum Beispiel diese hier:

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Was soll das werden, Advocard Rechtsschutzversicherungs AG? Neues Geschäftsfeld auf dem Gebiet “Herr Anwalt, Herr Anwalt, helfen Sie mir, David Reich vom Broad Institute in Cambridge bezichtigt meine Ahnen der Sodomie”? Falls das der Fall ist, dann Hut ab. Wer so viel Kreativität bei der Entdeckung neuer Märkte entwickelt, ist ab sofort nicht nur Anwalts, sondern auch Steifzüges Liebling.

Berchkerwa 2006

Wen treff’ ich bei meinem ersten Besuch, aufm Birkner Keller, der Erlanger Berchkerwa, den Herrn Küblböck, Daniel. Es war nicht besonders aufregend, aber “Er ist ein Star das blog ich raus”. Interessanter Weise gab’s relativ wenig Trubel um den Kerl, obwohl doch einige Kiddies da waren.


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