Bayern - ein Wintermärchen

Es ist einfach herrlich. Man lehne sich am Wochenende ganz bequem zurück und lese die Beiträge zum Thema “Warum Edmund Stoiber gehen muss“. Und zwar, alle Achtung: auf der Website der Schwesterpartei CDU. Auch die Aussage von Joachim Herrmann “In der CSU wird nicht geputscht” ist genial. Die historisch korrekte Formulierung wäre allerdings gewesen: “Niemand hat die Absicht, einen Putsch durchzuführen.” Jetzt hoffen wir nur noch, dass Herr Stoiber seinen Adjutanten Markus Söder als neuen Staatsratsvorsitzenden vorschlägt -sozusagen als bayerischen Egon Krenz. Wie es auch kommen mag: wir sind der Meinung, die CSU verdient aufgrund ihrer einzigartigen Performance den Salzburger Stier.

am 15. Januar 2007 um 19:08 Uhr.
Dazu paßt natürlich sehr schön die Galerie Quälender Abschiede, eine Chronik erzwungener Amtsverzichte in Bild und Text:
http://www.zeit.de/online/2007/02/bildergalerie-ministerpraesidenten
am 18. Januar 2007 um 15:15 Uhr.
Stoiber gibt auf!
http://www.br-online.de/bayern-heute/thema/csu/index.xml
am 19. Januar 2007 um 09:11 Uhr.
So schnell kann sich das ändern:
9. Januar: Auf der Klausur der CSU-Landesgruppe des Bundestags in Wildbad Kreuth teilt Stoiber mit, weitere sechs Jahre Ministerpräsident bleiben zu wollen.
18. Januar: Stoiber verkündet seinen Rücktritt als Ministerpräsident zum 30. September.
am 19. Januar 2007 um 21:03 Uhr.
…wie instabil alles in Wirklichkeit war, wenn das Ganze da anfängt zu beben, weil eine kleine Landrätin “hustet”…