Archive for the year 2009

2009 – Es ist noch was zu retten

Das digitale Fernsehen bringt echte Perlen wieder ans Tageslicht, z.B. die Serie Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten von 1974:

Im regionalen Vorabendprogramm der ARD wurde 1974 die deutsche Science-Fiction-Serie “Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten” ausgestrahlt, die einen düsteren Blick auf die Welt in 35 Jahren warf.

Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal Einsfestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt. (Webseite einsfestival)

Läuft gerade auf einsfestival und es ist kaum zu glauben, wie man sich 1974,  2009 vorgestellt hat. Unbedingt anschauen!

Unglückliche Frauen

Frauen werden im Alter unglücklich, Männer zufrieden – das ergab eine Studie, bei der die Daten von 47.000 Männern und Frauen analysiert wurden. Demnach beginnen Frauen ihr Erwachsenenleben zwar glücklicher als Männer, aber mit zunehmendem Alter nimmt ihre Zufriedenheit immer mehr ab, während die der Männer konstant steigt.

Nürnberg von unten

Zu dieser Jahreszeit ist eine Führung durch die historischen Nürnberger Felsengänge der Tipp! Es ist völlig egal welches Wetter draussen ist, da unten ist es immer finster und es hat immer zw. 8-10 °C. Ich war gestern unten und hab’ viel Neues aus Nürnbergs Vergangenheit gelernt.

Kelleraufsicht

Nürnbergs vergessene Kellergeister, eine spezielle Führung durch das unterirdische Nürnberg.
-> http://historische-felsengaenge.de

Bei der Gelegenheit gleich noch eine Buchempfehlung: Lena Bloom, Auf’s Spiel setzen [weiterlesen...]

Weltweites Idol

loddar

Die FAZ hat am Wochenende ein Interview mit Lothar Matthäus veröffentlicht. Kleine Kostprobe:

Nach Franz Beckenbauer bin ich ganz sicher die zweitbekannteste Fußballpersönlichkeit Deutschlands, weltweit. Und wie man mit so einem Idol umgeht in Deutschland, da muss sich Deutschland schämen.

Tja. Schämen sollte sich das Idol eher für solche Sätze:

Man will immer nur das sehen, was man sehen will.

Dabei heißt es doch: Man sieht immer nur das, was man sehen will. Sonst könnte man ja auch gleich sagen: “Was du heute kannst besorgen, das kannst du heute besorgen”, oder “Wer zuletzt lacht, lacht zuletzt”. Und wer möchte, kann das komplette Interview hier nachlesen.

Speak you English? (Part 2)

“Der am weitesten verbreitete Aberglaube unter deutschen Intellektuellen ist der, dass sie englisch können.” Hm, von wem stammt dieser Spruch nochmal? Karl Kraus? Manchmal hilft Google auch nicht weiter… naja, egal, zur Sache: Die FAZ bietet einen Test an, mit dem wir unser Geschäftsenglisch überprüfen können. Manche der 32 Fragen sind ganz schön knifflig. Vielleicht wäre das auch eine Gelegenheit für unseren neuen Außenminister, seine Englisch-Kenntnisse aufzufrischen.

Sauwetter

Das aktuelle Wetter sorgt sicher dafür, dass ein paar arme Schweine eine Erkältung bekommen, aber nicht gleich eine Schweinegrippe!

…aber trotzdem sollte man nicht in Panik verfallen. Nur zum Vergleich: Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der “normalen” jährlichen Grippe. An der Schweinegrippe sind nur wenige verstorben. Wenn man das ins Verhältnis setzt, ist es wirklich unverständlich, warum jetzt eine so große Aufregung herrscht.

“Nicht in Panik verfallen!”

(tagesschau.de sprach mit dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger)

Handschrift

Meine eigene Handschrift als TTF
Das ist nicht einfach meine Schrift gescannt, nein das ist meine Hand- schrift als TrueTypeFont.

Wie man das macht?

Man geht auf die Webseite von fontcapture.com, lädt sich die Schriftvorlage runter, schreibt mit seiner Handschrift die Buchstaben rein, scannt das Ganze und lädt es wieder hoch. Und schon bekommt man seinen Font.

fontcapture

Je besser man ausfüllt, desto besser schaut’s aus, ich probier’s gleich nochmal.

Randgruppen

02-berlin-26-10-09-unterzeichnung-des-koalitionsvertrages

Behinderte, Ossis, Adlige, Homosexuelle, Adoptivkinder, Frauen, Juristen – es gibt nur noch wenige gesellschaftliche Randgruppen, die nicht in der neuen Bundesregierung vertreten sind. Apropos Randgruppen – die bayerische CSU hat ihr enttäuschendes Bundestagswahlergebnis recht gut verkauft: mit nur 2,8 Mio. Zweitstimmen erhält sie drei Ministerposten, bei der FDP führten 6,3 Mio. Zweitstimmen zu fünf Ministerämtern. Deutlich schlechter ist das Verhältnis bei der CDU: trotz 11,8 Mio. Zweitstimmen bei der Bundestagswahl kam die Merkel-Partei auf lediglich sieben Ministerämter.

Risiko

Manchmal ist es gar nicht so leicht einzuschätzen, wie riskant die Dinge sind. Nehmen wir mal das Autofahren:

Wie gefährlich ist wohl das Autofahren im Vergleich zum Fliegen?

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aus Bayern 2 – IQ – Wissenschaft und Forschung vom 29.10.2009

Na da sitzt’s sich doch gleich viel entspannter im Flieger, oder.
… und wir haben es damit mitgeteilt!

Die ganze Sendung

Warum wir Risiken (falsch) einschätzen vom 29.10.2009
Verkehrsunfälle, Krankheitsviren, Terroranschläge. Gefahren lauern überall. Aber die Risiken sind unterschiedlich hoch. Und wir nehmen sie höchst unterschiedlich wahr – manche Gefahren überschätzen wir, andere nehmen wir nicht ernst. Ein Feature von Tanja Zieger.

gibt es als Bayern2 Podcast.

POTUS & FLOTUS

Der President of the United States und die First Lady haben, wenn man so will, einen Flickr Account und dort stellen die Haus- und Hoffotografen Fotos über die Obamas aus. Eine sehr schöne Bildersammlung, die auch mal andere Einblicke in das Präsidentenleben ermöglicht, als wir es aus den Nachrichten kennen.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich um den official photostream of the White House handelt. Und da ist sicher kein Bild zufällig.

These official White House photographs are being made available for publication by news organizations and/or for personal use printing by the subject(s) of the photographs. The photographs may not be used in materials, advertisements, products, or promotions that in any way suggest approval or endorsement of the President, the First Family, or the White House.(http://www.flickr.com/people/whitehouse/)

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