Hohe Zustimmung und schlechte Noten

Nicht schlecht, liebe Meinungsforscher: beim ZDF kommt ihr zu diesen Ergebnis:

100-Tage-Bilanz: Hohe Zustimmung zur Großen Koalition

67 Prozent aller Befragten sagen, dass die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ihre Arbeit alles in allem gesehen eher gut macht, 26 Prozent dass sie das eher schlecht macht und sieben Prozent haben dazu keine Meinung.

Und praktisch zeitgleich heißt es bei der ARD:

Schlechte Noten für Große Koalition

Die Mehrheit der Deutschen sieht den Start der Großen Koalition nach den ersten 100 Tagen kritisch. 55 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden mit der Koalition aus CDU/CSU und SPD, 41 Prozent kommen zu einem positiven Urteil.

g-mail ohne Grenzen

gmailMit seiner Google Mailadresse kann man viele Spielchen machen, schon immer, aber viele wissen es nicht.

Beispiele gefällig:
Wenn man sich also folgende eMailadresse einrichten konnte:

  • homeis.where.myheart.is@googlemail.com

dann funktionieren auch folgende Adressen:

  • homeis.where.myheart.is@gmail.com
  • homeiswheremyheartis@googlemail.com
  • homeiswhere.myheartis@googlemail.com
  • ho.me.is.where.my.he.art.is@gmail.com
  • usw.

D.h. Punkte oder keine Punkte ist völlig egal.

Es geht aber noch mehr, z.B. weiterlesen

90 Minuten

Ein relativ düsterers Bild zeichnet Völkerrechtler Johannes Posth im Interview mit tagesschau.de:

Wenn in Estland sich Bewohner mit russischer Nationalität bedrängt fühlen, dann ist es relativ einfach, dort einzugreifen, wie bereits in Ossetien oder der Ukraine beziehungsweise der Krim. Das ist völlig unabhängig davon, ob die die baltischen Staaten Mitglied in der NATO sind oder nicht. Wenn Russland das will, existieren die baltischen Staaten in anderthalb Stunden nicht mehr.

Diese Aussagen erscheinen allerdings doch reichlich übertrieben. Vladimir Putin müsste von allen guten Geistern verlassen sein, wenn er es riskieren würde, den so genannten Bündnisfall nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages auszulösen.

Man lebt nur zweimal?

Mysteriös was aktuell in der Luft passiert.
Ein Flugzeug fliegt los, kommt nicht an und wird schon eine Woche lang nicht gefunden. Kaum zu glauben, dass eine Boeing 777, einfach so verschwinden kann.
2014! Die NSA beobachtet doch alles, oder?

Schauen wir in das Jahr 1967.
Sowohl die Russen, wie die Amerikaner verlieren ein Raumschiff. Beide glauben die jeweils anderen wären dafür verantwortlich. Doch die Lösung ist verrückt. Ein mysteriöses drittes Raumschiff hat die anderen beiden sozusagen verschluckt. Es handelte sich um die Rakete SPECTRE Bird 1 von Hrn. Blofield. Und die ganze Geschichte spielte sich natürlich nicht in echt ab, sondern in James Bond 007 – Man lebt nur zweimal.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man eine Boeing heutzutage unbemerkt entführen kann, aber ich hoffe für alle Passagiere, dass der Flieger nicht abgestürzt ist und alle noch am Leben sind!

Mehr Details auf Tagesschau.de: Das Mysterium um Flug MH370

Kriminelle

»Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!«

DSB_8880 KopieDas soll Uli Hoeneß vor etwa 14 Jahren zu Christoph Daum gesagt haben.

Nun, da hat er Recht, der Hr. Hoeneß und hat heute die Konsequenzen gezogen. Wir werden sehen, wie lange.
Von Bayern Fans habe ich gelesen, dass Sie für ihren Präsi in den Knast gehen würden.
Das heutige Tagesgespräch auf Bayern2 hatte das Thema »Hoeneß geht ins Gefängnis: Was sagen Sie dazu?«. Besonders gut hat mir ein Vorschlag für eine ‚gerechte‘ Strafe für Hoeneß gefallen, den ein Anrufer gemacht hat:

»Hoeneß müsste Präsident der 60iger werden und solange bleiben, bis die 60iger wieder deutscher Meister sind. Außerdem müsste er die nächsten 10 Jahre seine eigene Wurst essen.«

Das und noch viel mehr gibt es zum Nachhören im Podcast des Tagesgesprächs:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

„Regeln für die digitale Welt“

Mit „zehn einfachen Regeln“ kann man den Nachstellungen von Unternehmen und Geheimdiensten entkommen, schreibt der inzwischen 85-jährige Hans Magnus Enzensberger in der Samstagsausgabe der FAZ. Diese lauten in Kurzform:

Mobiltelefon wegwerfen – kostenlose Angebote ausschlagen – Auf Online-Banking verzichten – keine Kredit- und Kundenkarten benutzen – Weder Zahnbürste noch Fernseher, Auto oder Kühlschrank mit dem Internet vernetzen – Wahlen boykottieren – Postkarten statt Emails schreiben – Waren oder Dienstleistungen via Internet meiden – auf werbefinanzierte Angebote verzichten – aus sozialen Netzwerken flüchten

Also ehrlich gesagt, ich kenne kaum jemanden in der Altersklasse zwischen 18 und 50, der mehr als zwei bis drei dieser Forderungen erfüllen kann oder will. Daran wird  wohl auch Herrn Enzensberger nichts ändern. Aber auf der anderen Seite: wer aus der Altersklasse zwischen 18 und 50 liest schon die FAZ?