Prognose: Wahrscheinlich eher unwahrscheinlich

Ziemlich vertrackte Situation. Bei der Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin, Pennsylvania und Michigan müsste Hillary Clinton alle drei Staaten auf ihre Seite ziehen, um Donald Trump die Präsidentschaft noch streitig machen zu können. „Das erscheint Experten höchst unwahrscheinlich“, lesen wir bei tagesschau.de. Stellt sich natürlich gleich die Frage, ob es sich dabei um dieselben Experten handelt, die vor wenigen Wochen noch einen Wahlsieg Trumps ebenfalls für höchst unwahrscheinlich hielten. Wenn sich die Experten also wieder irren, ist Trump weg vom Fenster. Juhu. Aber leider ist es noch komplizierter: denn wenn dieser Fall eintreten sollte, hätten die Experten das Wahlergebnis ja richtig vorausgesagt. Und das wäre dann wieder Anlass zur Vermutung, dass sie auch das Ergebnis der Nachzählung richtig voraussagen. Kann mir noch jemand folgen? Naja, vielleicht sind es ja auch einfach andere Experten.

Blick in die Zukunft

Offensichtlich können die Autoren der Zeichentrickserie „Die Simpsons“ das Wahlverhalten der Amerikaner besser einschätzen als die Meinungsforscher. Bereits in einer Episode aus dem Jahr 2000 hatten sie vorausgesagt, dass Donald Trump eines Tages US-Präsident wird. Mit verheerenden Folgen. Trotzdem sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben, denn der Handlung zufolge ist die Nachfolgerin von Donald Trump im Weißen Haus: Lisa Simpson.