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DFB-Pokal

Dass Greuther Fürth den 1. FC Nürnberg im Pokal besiegt hat, ist eigentlich gar nicht so schlimm. Denn der nächste Gegner heißt nun Hoffenheim – gegen diese Mannschaft haben die Clubberer noch nie gewonnen. Hoffen wir also, dass Greuther die “Kraichgauer” aufmischt.

Das Spiel Nürnberg gegen Fürth hatte noch einen anderen positiven Aspekt. Auf den ersten Blick erschien es zwar recht schwierig, das Spiel in München live zu verfolgen, weil alle Sky-Kneipen natürlich das zeitgleiche Bayern-Spiel zeigten. Dann stellte sich jedoch heraus, dass mit einer relativ unkomplizierten Eingabe bei Google (“bundesliga livestream kostenlos”) auch Nicht-Abonnenten von Sky über das Internet recht schnell und kostengünstig zu einer passablen Live-Übertragung solcher Spiele gelangen können.

Plaudern mit Kinski

Mal wieder ein nettes Fundstück aus Youtube. Dazu Wikipedia:

Herzog beschreibt Kinski auch als außerordentlich fleißigen Schauspieler, der (…) oft grundlose Wutanfälle hatte, insbesondere dann, wenn er den Eindruck hatte, nicht genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. In ruhigen Momenten habe Kinski seine harschen Ausbrüche und auch die Skandale als Versuche ausgegeben, Aufmerksamkeit zu erregen.

Politisches Schwergewicht

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Endlich: Karl Theodor Nepomuk Maria Theresia Hannibal Sylvester Caspar Melchior Balthasar Tutanchamun von und zu Guttenberg ist wieder da. Im Ernst: es sind während des Aufenthalts in Amerika zwar keine neuen Vornamen hinzugekommen – aber der eine oder andere Doppelwhopper hat offensichtlich seine Spuren hinterlassen. Mit anderen Worten: der Freiherr wird langsam zum politischen Schwergewicht – und wenn es für die Politik nicht reichen sollte, dann kann er ja bald als Double für Ottfried Fischer einspringen.

Marie die Welt reist von alleine

Tja, was man bei Youtube so alles aufstöbert, nur weil Franz-Josef Degenhardt gestorben ist… einerseits erschreckend und andererseits inzwischen schon fast die “gute alte Zeit”. Und hier noch der Hinweis an das jüngere Publikum: nein, das ist nicht Otto Waalkes und auch nicht Marius Müller Westernhagen.

Erotik-Anbieter ZDF

Ein neuer Stern am Satire-Himmel. An der Kampagne, “künftig keine erotischen Sendungen mehr einzuplanen”, kann man hier teilnehmen.

Reform des Kapitalismus

Der Kapitalismus hat, gestützt auf Wettbewerb und Leistungswillen des Einzelnen, zu großen wirtschaftlichen Erfolgen, aber auch zu gesellschaftlicher Ungerechtigkeit geführt. Die liberale Reform des Kapitalismus erstrebt die Aufhebung der Ungleichgewichte des Vorteils und der Ballung wirtschaftlicher Macht, die aus der Akkumulation von Geld und Besitz und der Konzentration des Eigentums an den Produktionsmitteln in wenigen Händen folgen.

Auszug aus den “Freiburger Thesen” der FDP von 1971. Siehe auch “Liberaler Schwenk nach links” (Kalenderblatt DLF vom 27.10.2011).

Wahlkämpfer Herrmann

Die Piratenpartei hat es gut. Denn der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) macht unfreiwillig Wahlkampf für die Piraten, beispielsweise mit solchen Kommentaren zum Einsatz von Spionagesoftware durch bayerische Behörden:

“Die bayerische Polizei und die Justiz tun nur das, wozu sie durch entsprechende Gesetze ausdrücklich ermächtigt sind. Verstöße kann ich keine erkennen.”

Da sind wir jedenfalls gespannt, ob die Piratenpartei beim nächsten “DeutschlandTrend” schon über 10% liegt.

Quo vadis, Universum?

Jetzt ist es also raus: Das Universum dehnt sich immer schneller aus . Diese Erkenntnis wirft viele Fragen auf: Wo will er hin, der Kosmos? Versucht er zu flüchten? Etwa vor uns? Oder vor der Wirtschafts- und Finanzkrise? Liegt möglicherweise ein krimineller Hintergrund vor? Schade, dass Physiker sich nicht um solche Fragen kümmern.

Heiliger Vater im Mercedes

Bizarr: ein älterer, extravagant gekleideter Oberbayer wird im Deutschen Bundestag mit “Heiliger Vater” angesprochen, nach seiner Rede lässt er sich im gläsernen Mercedes von einem begeisterten Publikum bejubeln. Da wünscht man sich ja fast, Jesus Christus würde auf die Erde zurückkehren und diesem Spuk ein Ende bereiten…

“braungebrannt, muskulös und tätowiert”

Stephen Sawyer, der “da Vinci der Macho-Jesus-Bewegung” (SZ) über Jesus von Nazareth:

Er war mit Sicherheit kein blasser Schwächling. Er hat als Zimmermann gearbeitet und lebte in Nazareth. Es gibt also gute Gründe dafür, dass er fit und ein südländischer Typ gewesen ist. Ich glaube kaum, dass er die Geldwechsler aus dem Tempel hätte treiben können, wenn er nicht wie ein Schrank gebaut gewesen wäre. Aber das soll nicht die Botschaft meiner Kunst sein.

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