Archive for 'Leben'

Strassenansichten

one of three

Ab November gibt es Google Street View vielleicht auch für Deutschland und ich verstehe die Hysterie darum nicht wirklich.

Persönlichkeitsrecht für Jägerzäune?
Mit dem Kampf gegen Street View untergraben Medien die Panoramafreiheit und so die Basis ihres Berufes
(ZEIT ONLINE, 6.5.2010 – 09:41 Uhr, von Michael Seemann)

Update:  Besser hätte ich es nicht darstellen können:

Wie ich lernte, Street View zu lieben
Ich hatte Angst vor Street View, ich habe sie nicht mehr. Denn die Vorteile überwiegen. Der Dienst bringt mehr Wissen und mehr Freiheit für alle.
(ZEIT ONLINE, 13.8.2010 – 19:43 Uhr, von Kai Biermann)

Vergleiche: Wie leicht geben wir Daten preis? (SWR.de)

Geheimtipp!

Wie so oft, machen es uns die Amis mal wieder vor, wie man mit Hilfe der Globalisierung, den Schwachen helfen und selber davon profitieren kann. Outsourcing als Win-win Situation.

Sepp

another Fußball Magazin:

sepp cover

Take a look.

PV

oder Public Viewing

IMG 0429 Panorama

Gestern beim Spiel Uruguay-Frankreich in Nürnberg auf der Wöhrder Wiese.

Muttersprachler verbinden mit dem Begriff eigentlich die Zurschaustellung eines aufgebahrten Toten. Wir hoffen, dass sich dieses Gefühl beim Spiel der Deutschen nicht so schnell einstellt.

Fernsehen im Stadion

Nix wars mit den Triple – jedenfalls für den FC Bayern. Ein bisschen schäbig und fast schon unglaublich war es außerdem, dass beim Public Viewing in der Allianz Arena keine zusätzlichen Leinwände aufgestellt wurden: die Fans mussten das Spiel auf den beiden Stadionmonitoren verfolgen – jeder etwa hundert Quadratmeter groß und aus der Entfernung vergleichbar mit einem I-Phone-Display, berichten Augenzeugen. Im Bild oben ist ein Monitor als kleines weißes Rechteck zwischen den Köpfen der beiden Fans zu erkennen. 60 Millionen Euro hat der FC Bayern in dieser Saison in der Champions League eingenommen – um eine Großleinwand zu mieten, hat das Geld offensichtlich nicht gereicht.

BP Merchandising

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Betriebsausflug

Der Streifzüge-Betriebsausflug führt uns dieses Jahr mitten ins Herz der westlichen Hemisphäre: New York City. Da wir weder Drogenmißbrauch betreiben noch in Spionage oder Sabotage verwickelt sind, verlief die Einreise in die USA relativ unproblematisch. Neben ordentlichen Zimmern bietet unser Hotel “höfliche Zeitung, Glätten drehen-unten Service sowie Eisen und bügelndes Brett“. Der Wetterbericht für heute: cool with rain – für morgen immerhin partly sunny.

Kühe geben weniger Milch

Kultuhren

Übermorgen (Sonntag) ist es wieder soweit, die Zeit wird umgestellt, da hat der Tag nur 23h, Kühe geben weniger Milch und am Montag gibt es mehr Verkehrsunfälle, also aufgepaßt!

Übrigens, die Uhr wird vorgestellt, von 2 auf 3 Uhr!

BR2 Radiowelt, Fr. 26.03.2010:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Zeitumstellung
Ein Tag mit 23 Stunden

Jedes Frühjahr und jeden Herbst das Gleiche: Die Uhren werden umgestellt. Zum Ende der Winterzeit verlieren wir eine kostbare Stunde Schlaf. Vielen Menschen fällt die Zeitumstellung schwer. Was kann man tun, um sich dem neuen Rhythmus anzupassen?
(BR-online, 25.03.2010)

Werbeblocker

Die Leute vom Spiegel haben ihren obligatorischen Aprilscherz dieses Jahr ein paar Tage zu früh veröffentlicht – in einem Artikel vom 22.03.2010 heißt es:

Es kann nicht sein, dass Web-Nutzer, die zum einen Qualität einfordern und billig Produziertes zurecht ablehnen, reflexhaft abwehrend auf Werbung reagieren: 16 Prozent aller Web-Nutzer klicken sofort weiter und weg, wenn in einem Video ein Werbespot auftaucht.

Unverschämtheit, findet der Autor Frank Patalong, denn:

Der inzwischen 16 Jahre alte Deal zwischen Online-Medien und Mediennutzern lautet eigentlich so: Wir liefern Ihnen kostenfrei Inhalte, und Sie sehen sich dafür im Umfeld Werbung an.

Notwendig sei ein Bewusstseinswandel, heißt es weiter und schließlich “Wann schalten Sie Ihren Werbeblocker ab?”

Sehr witzig. Und was wäre der nächste Schritt? Vielleicht in der Fernsehwerbepause besonders aufmerksam sein, damit das Privatfernsehen nicht zugrunde geht?

arme Sau

Besser ein Schnitzel auf dem Teller als eine Sau im Schnee?

Nun könnte man anführen, dass die jährliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren Säugetieren zu rechtfertigen. Doch dann müsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sämtlichen Verzehr von Schweinen und anderen Säugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der Tierschützer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier.
Die Wahl der Qual von Magdalena Hamm, ZEIT ONLINE, 10.3.2010 – 11:53 Uhr

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