Archive for 'Wissen'

arme Sau

Besser ein Schnitzel auf dem Teller als eine Sau im Schnee?

Nun könnte man anführen, dass die jährliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren Säugetieren zu rechtfertigen. Doch dann müsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sämtlichen Verzehr von Schweinen und anderen Säugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der Tierschützer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier.
Die Wahl der Qual von Magdalena Hamm, ZEIT ONLINE, 10.3.2010 – 11:53 Uhr

Bankenabgabe

Die Regierung von Präsident Barack Obama will die Banken an den Folgekosten der Finanzkrise beteiligen. Dazu soll eine Abgabe von 0,15 Prozent bezogen auf die Bilanzsumme eingeführt werden. Na gut – klingt jetzt erstmal nicht nach sooooviel Geld. Aber übertragen auf die Bilanzsumme der Deutschen Bank von immerhin 1600 Milliarden EUR würde eine solche Abgabe rund 2,4 Mrd. EUR jährlich ausmachen. Das wäre dann in etwa die Hälfte dessen, was die Deutsche Bank im Laufe des Jahres 2009 an Gewinnen ergaunert hat. Doch leider sieht es im Moment nicht so aus, als ob Deutschland das amerikanische Modell kopieren will.

Speak you English? (Part 2)

“Der am weitesten verbreitete Aberglaube unter deutschen Intellektuellen ist der, dass sie englisch können.” Hm, von wem stammt dieser Spruch nochmal? Karl Kraus? Manchmal hilft Google auch nicht weiter… naja, egal, zur Sache: Die FAZ bietet einen Test an, mit dem wir unser Geschäftsenglisch überprüfen können. Manche der 32 Fragen sind ganz schön knifflig. Vielleicht wäre das auch eine Gelegenheit für unseren neuen Außenminister, seine Englisch-Kenntnisse aufzufrischen.

Sauwetter

Das aktuelle Wetter sorgt sicher dafür, dass ein paar arme Schweine eine Erkältung bekommen, aber nicht gleich eine Schweinegrippe!

…aber trotzdem sollte man nicht in Panik verfallen. Nur zum Vergleich: Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der “normalen” jährlichen Grippe. An der Schweinegrippe sind nur wenige verstorben. Wenn man das ins Verhältnis setzt, ist es wirklich unverständlich, warum jetzt eine so große Aufregung herrscht.

“Nicht in Panik verfallen!”

(tagesschau.de sprach mit dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger)

Risiko

Manchmal ist es gar nicht so leicht einzuschätzen, wie riskant die Dinge sind. Nehmen wir mal das Autofahren:

Wie gefährlich ist wohl das Autofahren im Vergleich zum Fliegen?

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aus Bayern 2 – IQ – Wissenschaft und Forschung vom 29.10.2009

Na da sitzt’s sich doch gleich viel entspannter im Flieger, oder.
… und wir haben es damit mitgeteilt!

Die ganze Sendung

Warum wir Risiken (falsch) einschätzen vom 29.10.2009
Verkehrsunfälle, Krankheitsviren, Terroranschläge. Gefahren lauern überall. Aber die Risiken sind unterschiedlich hoch. Und wir nehmen sie höchst unterschiedlich wahr – manche Gefahren überschätzen wir, andere nehmen wir nicht ernst. Ein Feature von Tanja Zieger.

gibt es als Bayern2 Podcast.

Schleifenquantengravitation

Was war vor dem Urknall? Bisher hieß es immer, darüber kann man nichts wissen. Der deutsche Physiker Martin Bojowald glaubt dagegen, dass sich das Universum aufgrund der Schleifenquantengravitation im Moment des Urknalls umgestülpt hat wie ein Luftballon. Ach so, na dann ist ja alles klar…

Goldenes Zeitalter

goldbarren_2

Viele Streifzüge-Leser fragen sich in diesen unsicheren Zeiten: Was passiert eigentlich, wenn außerhalb der Ladenöffnungszeiten plötzlich die Hyperinflation ausbricht? Ist mein kleines Vermögen dann futsch? Die Antwort lautet leider: Ja. Außer man holt seine Ersparnisse am Geldautomaten ab und fährt schnell zum Frankfurter Flughafen. Dort kann man den Zaster noch schnell am Goldautomaten in Goldbarren umwandeln, bevor die Geldentwertung zu gallopieren beginnt.

Sags ins rechte Ohr

und deine Wünsche werden erfüllt werden.

Lange Nächte in Clubs und Diskotheken haben ergeben, dass sich Zigaretten leichter schnorren lassen, wenn man ins rechte Ohr fragt – hochwissenschaftlich! Das haben Studien der Italiener Dr. Luca Tommasi und Daniele Marzoli ergeben.

Funkstrom

spannungMeistens ist genau da keine Steckdose wo man sie gerade braucht. Allein an den Verlängerungskabeln verdienen Heimwerkermärkte Unsummen.
Nicht mehr lange! Die Tage des Spruchs »Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose« sind gezählt.

Marin Soljacic heißt der Mann, der mit Witricity den Spuren von Nikola Tesla gefolgt ist und mit Funkstrom (auch Wireless Electricity) kurz vor dem Durchbruch stehen soll, zumindest nach diesem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung.

Es ist eigentlich kaum zu glauben, keine Verlängerungskabel mehr. Und wer hätte Anfang der 90er vermutet, dass man sich ein paar Jahre später ohne Mobiltelefon gar nicht mehr aus dem Haus traut?

Franggn

a Desd.

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