It`s so nice to be rich

Fernsehärztin Antje-Katrin Kühnemann schreibt in ihrer Kolumne für die Neue Apotheken Illustrierte zum Thema Schizophrenie: „Wahnvorstellungen, Stimmen hören, sich verfolgt oder beobachtet fühlen, zu glauben, alle möglichen Signale zu empfangen, all das kann vorkommen.“ Verfolgt und beobachtet fühlte sich Frau Doktor auch beim Besuch im Münchner Restaurant Käfer-Schänke: Eine Dame am Nachbartisch störte sich nämlich daran, dass die beiden Kühnemann-Hunde Happy und Beauty ihr Freßchen aus feinen Porzellantellern vom Tisch aßen. Das Käfer-Personal schob dieser Entgleisung aber kurzerhand einen Riegel vor – die Beschwerdeführerin wurde aus dem Lokal entfernt, so dass Happy, Beauty und Antje-Katrin in Ruhe fertig fressen konnten. Glück im Unglück: Sollten die Tiere durch den häßlichen Vorfall seelischen Schaden genommen haben, sind sie bei Frau Kühnemann ja gleich in kompetenten Händen.

Segelnde Spinnen

Beim Begriff Altweibersommer glaubte ich ja ehrlich gesagt immer an diese Variante: Die Oma hockt tagein tagaus nur in der Stube, weil es draussen zu heiß oder zu kalt ist. Aber wenn es im Herbst noch ein paar schöne Tage gibt, setzt sie sich auf die Bank vor dem Haus und genießt die Sonnenstrahlen. Jetzt muss ich in Wikipedia lesen: Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst durch die Luft segeln. Allerhand.

Wir sind die Jungs von der Opel Gang..

Kufi Eingang Die aktuellen Nachrichten treffen mich gerade besonders. In Eltmann wird der Kufi dichtgemacht (-> heute.de), Ausgangspunkt meiner musikalischen Karierre (Kugelfischer Kinderchor) und erster Arbeitgeber für gutbezahlte Ferienjobs zu Schulzeiten. Und Opel GM wird 10.000 seiner Mitarbeiter entlassen (-> Tagesschau.de), was dazu führt, dass ich mir einige Fragen stellen muß.
„Wird es weiterhin Opels geben und was mach‘ ich dann als alter Opelfahrer in der Zukunft?“, „Was wird aus meiner Planung; nächstes Jahr ein neuer Opel?“, wo doch sogar der letze Opel-Test in der Zeit so vielversprechend war. Hmm.. was haben die Toten Hosen noch gesungen, „Wir sind die Jungs von der Opel Gang und haben alle abgehängt„.

Ein ganz anderer Aspekt dieser Meldungen beschäftigt mich noch viel mehr, wie gehen wir damit um, dass die Anzahl der Arbeitsplätze offensichtlich immer weiter sinkt. Wo geht denn da die Reise hin, ist da eine Lösung in Sicht?
Ja und als ich heute meine Wochenzeitung aus dem Briefkasten hole, steht da: „Mehr Wohlstand für alle; Die Deutschen werden weniger. Das ist kein Grund zur Panik, sondern auch eine Chance„. Weiter unten habe ich schon was zu schrumpfenden Städten geschrieben und die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung hab‘ ich mir beim statistischen Bundesamt dann auch gleich noch angeschaut.

Klingt dann doch wieder ganz optimistisch, ich bleib dran und vielleicht wird’s dann nächstes Jahr doch ein Opel.

Schrumpfende Städte

Von 100 Deutschen bleiben 30 Jahre später nur noch 70 übrig, so sagt zumindest eine Studie des Berlin Institutes für Bevölkerung und Entwicklung. Hat Ihr Wohnort Zukunft? fragt sogar GEO.
Hmm, soll ich mir da überhaupt noch Gedanken machen, ob ich mir eine Häuslein fürs Alter kaufen soll? Ich glaube sowieso, dass kaufen am Lebensende genausoviel oder mehr kostet als mieten. Ausserdem bin ich davon überzeugt, dass es in Zukunft zuviel Wohungen geben wird und dann wird mieten billiger und man ist flexibler.
Da passt ja die Ausstellung Schrumpfende Städte! voll ins Bild!