Tag Archives: ARD

Strassenansichten

one of three

Ab November gibt es Google Street View vielleicht auch für Deutschland und ich verstehe die Hysterie darum nicht wirklich.

Persönlichkeitsrecht für Jägerzäune?
Mit dem Kampf gegen Street View untergraben Medien die Panoramafreiheit und so die Basis ihres Berufes
(ZEIT ONLINE, 6.5.2010 – 09:41 Uhr, von Michael Seemann)

Update:  Besser hätte ich es nicht darstellen können:

Wie ich lernte, Street View zu lieben
Ich hatte Angst vor Street View, ich habe sie nicht mehr. Denn die Vorteile überwiegen. Der Dienst bringt mehr Wissen und mehr Freiheit für alle.
(ZEIT ONLINE, 13.8.2010 – 19:43 Uhr, von Kai Biermann)

Vergleiche: Wie leicht geben wir Daten preis? (SWR.de)

Stille

Martin Wolf Wagner fotografiert leere Fußballplätze, ohne Vuvuzelas, ohne Menschen:

martinwolfwagner

via tagesschau.de

Lena Meyer-Landruth Superstar

Dass wir das noch erleben durften: Deutschland gewinnt den Eurovision Song Contest – mit deutlichem Vorsprung vor sämtlichen Kaukasus-Enklaven und Ehemaligen Yugoslawischen Teilrepubliken, die den Sieger sonst immer unter sich ausmachen. Die diesjährige Show fasst Hans Hoff von der SZ so zusammen:

Es gab billigsten Plastikpop, aufgedunsene Bombastballaden und derart belanglose Tonfolgen, dass sie wohl selbst einem Dreijährigen zu dämlich sein dürften. Da traten erstaunliche Pummelfeen in einer Art Weightwatchers-Ballett auf, wehte der Wind durch als Kleid getarnte Zelte, schlug dauern irgendwer Rad, und zwischendrin gab es sogar einen jungen Mann aus Serbien, der ein bisschen so aussah wie ein verlorener Sohn von Claudia Roth.

Das ist zwar nicht besonders höflich, entspricht jedoch weitgehend der Wahrheit. Aber was solls? Gewonnen ist gewonnen, und auch wenn es schwerfällt, schließen wir uns der Einschätzung der SZ an, dass ein Erfolg wie dieser ohne Stefan Raab vermutlich niemals zustande gekommen wäre.

2009 – Es ist noch was zu retten

Das digitale Fernsehen bringt echte Perlen wieder ans Tageslicht, z.B. die Serie Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten von 1974:

Im regionalen Vorabendprogramm der ARD wurde 1974 die deutsche Science-Fiction-Serie “Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten” ausgestrahlt, die einen düsteren Blick auf die Welt in 35 Jahren warf.

Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal Einsfestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt. (Webseite einsfestival)

Läuft gerade auf einsfestival und es ist kaum zu glauben, wie man sich 1974,  2009 vorgestellt hat. Unbedingt anschauen!

Sauwetter

Das aktuelle Wetter sorgt sicher dafür, dass ein paar arme Schweine eine Erkältung bekommen, aber nicht gleich eine Schweinegrippe!

…aber trotzdem sollte man nicht in Panik verfallen. Nur zum Vergleich: Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der “normalen” jährlichen Grippe. An der Schweinegrippe sind nur wenige verstorben. Wenn man das ins Verhältnis setzt, ist es wirklich unverständlich, warum jetzt eine so große Aufregung herrscht.

“Nicht in Panik verfallen!”

(tagesschau.de sprach mit dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger)

Die besseren Autofahrer

In den 70er Jahren war dies offensichtlich relativ klar zu beantworten, wie uns der 7te Sinn hier zeigen will:

Senkrecht oder Waagrecht?

Streifzüge gratuliert Mathias Richling und Horst Köhler zur Wiederwahl als Bundespräsident:

Monsters of Eurovision

Vermutlich waren viele Zuschauer des ESC am vergangenen Samstag mal wieder schockiert angesichts der dagebotenen musikalischen Leistungen. Vielleicht ein kleiner Trost: früher war alles noch viel schlimmer, wie dieser Beitrag des Jahres 1980 aus Luxemburg beweist.


Luxembourg 1980 – Sophie & Magaly – Papa Pingouin

Segne für uns alle diese Mehrzweckhalle

Vergangene Woche war die österreichische Kabarett-Gruppe maschek zu Besuch bei Schmidt und Pocher und präsentierte ihre Neuvertonung einer Papst-Reise nach Österreich: “Der Typ im supercoolen weißen Outfit, Benedikt Ix-Vau-I, was für ein affiger Name”

Straßenkobra

Zugegeben: Oliver Pochers Humor ist nicht jedermanns Sache. Aber noch besteht Hoffnung: Von verschiedenen Pocher-Gegnern im Bekanntenkreis war jedenfalls zu hören, dass sie den Auftritt als MCP, die Straßenkobra dann doch recht amüsant fanden. Weitere Höhepunkt im bisherigen Schaffen des Komikers sind aus meiner Sicht Pocher als Radio-DJ und natürlich als Mario Barth.

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