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Plaudern mit Kinski

Mal wieder ein nettes Fundstück aus Youtube. Dazu Wikipedia:

Herzog beschreibt Kinski auch als außerordentlich fleißigen Schauspieler, der (…) oft grundlose Wutanfälle hatte, insbesondere dann, wenn er den Eindruck hatte, nicht genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. In ruhigen Momenten habe Kinski seine harschen Ausbrüche und auch die Skandale als Versuche ausgegeben, Aufmerksamkeit zu erregen.

Marie die Welt reist von alleine

Tja, was man bei Youtube so alles aufstöbert, nur weil Franz-Josef Degenhardt gestorben ist… einerseits erschreckend und andererseits inzwischen schon fast die “gute alte Zeit”. Und hier noch der Hinweis an das jüngere Publikum: nein, das ist nicht Otto Waalkes und auch nicht Marius Müller Westernhagen.

Reform des Kapitalismus

Der Kapitalismus hat, gestützt auf Wettbewerb und Leistungswillen des Einzelnen, zu großen wirtschaftlichen Erfolgen, aber auch zu gesellschaftlicher Ungerechtigkeit geführt. Die liberale Reform des Kapitalismus erstrebt die Aufhebung der Ungleichgewichte des Vorteils und der Ballung wirtschaftlicher Macht, die aus der Akkumulation von Geld und Besitz und der Konzentration des Eigentums an den Produktionsmitteln in wenigen Händen folgen.

Auszug aus den “Freiburger Thesen” der FDP von 1971. Siehe auch “Liberaler Schwenk nach links” (Kalenderblatt DLF vom 27.10.2011).

Sieben Schneiderseelen

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Heute am 9. Januar jährt sich der Todestag von Wilhelm Busch, der so herausragende und seltsame Bildergeschichten wie “Die Ballade von den sieben Schneidern” erfand:

Es hatten sieben Schneider gar einen grimmen Mut;
Sie wetzten ihre Scheren und dürsteten nach Blut.

Die komplette Ballade hier.

We are the Champions

Heute beginnt die Weltmeisterschaft. Olé Olé Olé Olé!

Und so haben die Stars früher ausgesehen:

11-FREUNDEWM-Panini-Alben

aus: 11freunde.de, Vorne kurz, hinten lang

Herrlich, gell.

Hart arbeiten ..

Hartarbeitend ...

Fundstück, endeckt im Siemens MED Archiv, Erlangen

La Dolce Vita

Ach, früher war es noch leicht, einen Skandal auszulösen – beispielsweise mit dieser Szene aus dem Fellini-Film “La Dolce Vita”: Marcello Mastroianni steigt zu Anita Ekberg in den römischen Trevi-Brunnen und “das nasse, schwarze Abendkleid betont die üppige Oberweite der Schauspielerin mehr, als dass es sie verhüllt” – so beschreibt es zumindest der Deutschlandfunk-Autor Hartmut Goege.

Anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläum  erinnert der Deutschlandfunk an die Reaktionen auf die Premiere am 3. Februar 1960:

Pfarrer wetterten von ihren Kanzeln gegen den angeblichen Skandalfilm und aufgebrachte Besucher warfen in Mailand Eier und Tomaten auf den Regisseur, der auch noch bespuckt und geohrfeigt wurde.

Übrigens: Das Wort “Paparazzo” stammt vom Namen eines aufdringlichen Pressefotografen, den Walter Santesso in “La Dolce Vita” verkörperte.

2009 – Es ist noch was zu retten

Das digitale Fernsehen bringt echte Perlen wieder ans Tageslicht, z.B. die Serie Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten von 1974:

Im regionalen Vorabendprogramm der ARD wurde 1974 die deutsche Science-Fiction-Serie “Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten” ausgestrahlt, die einen düsteren Blick auf die Welt in 35 Jahren warf.

Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal Einsfestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt. (Webseite einsfestival)

Läuft gerade auf einsfestival und es ist kaum zu glauben, wie man sich 1974,  2009 vorgestellt hat. Unbedingt anschauen!

Dresdner Panorama

Während eines Dresden-Besuchs Anfang Mai besichtigten wir unter anderem das 360°-Panorama „1756 Dresden“, das Yadegar Asisi in einem stillgelegten Gasometer installiert hat. Auf 105 Metern Länge und 27 Metern Höhe versetzte uns das Panorama in die barocke Residenzstadt an einen sonnigen Augustnachmittag des Jahres 1756, den Vortag des Siebenjährigen Krieges.

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Die Erinnerungsfotos entstanden übrigens kurz bevor uns die Aufseherin darauf aufmerksam machte, dass das Fotografieren “nüsch göstoddöd” ist.

Monsters of Eurovision

Vermutlich waren viele Zuschauer des ESC am vergangenen Samstag mal wieder schockiert angesichts der dagebotenen musikalischen Leistungen. Vielleicht ein kleiner Trost: früher war alles noch viel schlimmer, wie dieser Beitrag des Jahres 1980 aus Luxemburg beweist.


Luxembourg 1980 – Sophie & Magaly – Papa Pingouin

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