Hart arbeiten ..
Fundstück, endeckt im Siemens MED Archiv, Erlangen
Ach, früher war es noch leicht, einen Skandal auszulösen – beispielsweise mit dieser Szene aus dem Fellini-Film “La Dolce Vita”: Marcello Mastroianni steigt zu Anita Ekberg in den römischen Trevi-Brunnen und “das nasse, schwarze Abendkleid betont die üppige Oberweite der Schauspielerin mehr, als dass es sie verhüllt” – so beschreibt es zumindest der Deutschlandfunk-Autor Hartmut Goege.
Anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläum erinnert der Deutschlandfunk an die Reaktionen auf die Premiere am 3. Februar 1960:
Übrigens: Das Wort “Paparazzo” stammt vom Namen eines aufdringlichen Pressefotografen, den Walter Santesso in “La Dolce Vita” verkörperte.
Das digitale Fernsehen bringt echte Perlen wieder ans Tageslicht, z.B. die Serie Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten von 1974:
Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal Einsfestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt. (Webseite einsfestival)
Läuft gerade auf einsfestival und es ist kaum zu glauben, wie man sich 1974, 2009 vorgestellt hat. Unbedingt anschauen!
Während eines Dresden-Besuchs Anfang Mai besichtigten wir unter anderem das 360°-Panorama „1756 Dresden“, das Yadegar Asisi in einem stillgelegten Gasometer installiert hat. Auf 105 Metern Länge und 27 Metern Höhe versetzte uns das Panorama in die barocke Residenzstadt an einen sonnigen Augustnachmittag des Jahres 1756, den Vortag des Siebenjährigen Krieges.


Die Erinnerungsfotos entstanden übrigens kurz bevor uns die Aufseherin darauf aufmerksam machte, dass das Fotografieren “nüsch göstoddöd” ist.
Vermutlich waren viele Zuschauer des ESC am vergangenen Samstag mal wieder schockiert angesichts der dagebotenen musikalischen Leistungen. Vielleicht ein kleiner Trost: früher war alles noch viel schlimmer, wie dieser Beitrag des Jahres 1980 aus Luxemburg beweist.
Heute wird Gerhard Schröder 65 Jahre alt. Er war Medienkanzler, Autokanzler, Basta-Kanzler, aber vor allem einer von sehr wenigen Sozialdemokraten, die es jemals geschafft haben, eine Bundestagswahl zu gewinnen. Alleine dafür, dass damit 16 bleierne Jahre unter dem Regime von Helmut Kohl beendet wurden, sind wir schon sehr dankbar. Und die Pöbeleien in der Elefantenrunde verzeihen wir ihm natürlich auch.
Wenn man das Zeit-Interview von letzter Woche liest, hat man nicht den Eindruck, Gerhard Schröder hätte sich sehr verändert. Dennoch: einige Fragen bleiben offen… zum Beispiel, warum kamen Herrn Schröder hier die Tränen?
War es Abschiedsschmerz? Oder einfach nur Mitleid mit den armen Würstchen, die mit Stahlhelm auf dem Kopf ein Lied von Frank Sinatra spielen müssen?
Volker Pispers in der 15ten Folge von Neues aus der Anstalt:
Die ganze Sendung gibt es in der ZDF Mediathek.
Nach einer sehr interessanten Diskussion über das Zeitreisen und wie man dabei reich werden kann, haben wir uns auf eben diese begeben:

Hr. Sambale ist ins Jahr 1958 gereist und ich in die 70er. Leider hat das mit dem Lottozahlenmerken nicht geklappt, da hätten wir wohl in die Zukunft reisen müssen.
Ermöglicht hat uns das www.yearbookyourself.com.
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