Vermutlich waren viele Zuschauer des ESC am vergangenen Samstag mal wieder schockiert angesichts der dagebotenen musikalischen Leistungen. Vielleicht ein kleiner Trost: früher war alles noch viel schlimmer, wie dieser Beitrag des Jahres 1980 aus Luxemburg beweist.
Heute wird Gerhard Schröder 65 Jahre alt. Er war Medienkanzler, Autokanzler, Basta-Kanzler, aber vor allem einer von sehr wenigen Sozialdemokraten, die es jemals geschafft haben, eine Bundestagswahl zu gewinnen. Alleine dafür, dass damit 16 bleierne Jahre unter dem Regime von Helmut Kohl beendet wurden, sind wir schon sehr dankbar. Und die Pöbeleien in der Elefantenrunde verzeihen wir ihm natürlich auch.
Wenn man das Zeit-Interview von letzter Woche liest, hat man nicht den Eindruck, Gerhard Schröder hätte sich sehr verändert. Dennoch: einige Fragen bleiben offen… zum Beispiel, warum kamen Herrn Schröder hier die Tränen?
War es Abschiedsschmerz? Oder einfach nur Mitleid mit den armen Würstchen, die mit Stahlhelm auf dem Kopf ein Lied von Frank Sinatra spielen müssen?
Nach einer sehr interessanten Diskussion über das Zeitreisen und wie man dabei reich werden kann, haben wir uns auf eben diese begeben:
Hr. Sambale ist ins Jahr 1958 gereist und ich in die 70er. Leider hat das mit dem Lottozahlenmerken nicht geklappt, da hätten wir wohl in die Zukunft reisen müssen.
Also, wenn Streifzüge Madonna zum Geburtstag gratuliert, dann wollen wir auch dem King of Pop diese Ehre erweisen: Alles Gute zum 50. Geburtstag, Michael Jackson. Und da darf natürlich der Hinweis nicht fehlen, dass Jackson den Moonwalk zwar nicht erfunden hat. Aber erst durch ihn wurde der Tanzschritt einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Heute abend also Deutschland gegen Türkei, die Neuauflage des dramatischen Europameisterschafts-Endspiel von 1683, als Trainerlegende Großwesir Kara Mustafa Pascha die UEFA-Richtlinien ignorierte und statt elf über 100000 Spieler auf den Platz schickte. Vor allem dank herausragender Defensivleistung konnte die Mannschaft von Teamchef Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg dennoch als Sieger vom Platz gehen – dies gilt allerdings nur für die wenigen Spieler, die am Ende der Partie noch gehen konnten. Die Türken mussten sich wie bereits im Finale von 1529 mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Verpackungs-Design spielt eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Deswegen sieht das gleiche Joghurt meistens schon wieder anders aus, wenn man drei Tage später wieder in den Supermarkt kommt. Anders scheint die Situation im Bereich der Modelleisenbahn zu sein: die Fleischmann-Piccolo Start-Sets sind heute jedenfalls noch genauso verpackt wie damals, als ich eins davon zu Weihnachten bekam – und das muss inzwischen fast 30 Jahre her sein. “Komfortabler Fahrregler mit separatem Steckernetzteil” – Mannomann. Das bewährte Design des Fahrreglers (unter Experten mitunter auch als Trafo bezeichnet) wurde übrigens in den letzten Jahrzehnten offensichtlich auch nicht verändert.
andcompany&Co. nennt sich ein internationales Performance-Kollektiv, das 2003 gegründet wurde. Mit dem Bühnenstück “little red (play)” waren sie kürzlich zu Gast beim Spielart-Festival in München, um die Frage zu beantworten: “Was machen Kommunisten und Kommunistinnen nach dem Ende der Geschichte?” Bin zwar nicht ganz schlau draus geworden, aber gefallen hat es mir trotzdem.
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