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Fränkischer Gen-Defekt

Auszug aus einem kürzlich veröffentlichten Interview in der SZ:

SZ: “(…) Herr Priol, Herr Barwasser: Was läuft da eigentlich schief in Franken?”
Barwasser: “Ich habe keine Erklärung dafür. Man müsste mal Sarrazin fragen: Vielleicht kennt der ein defektes Franken-Gen.”

Das komplette Interview hier.

Tigers Süper WM Stüdyo

Allen die bereits das digitale TV Zeitalter betreten haben, empfehle ich diese Sendung auf zdf_neo:

zdfneo tiger

… allen andern die ZDF Mediathek.

Hornissenorchester


Was ist grün und hört sich an wie ein wildgewordener Hornissenschwarm? Richtig: die Übertragung eines WM-Spiels mit Vuvuzela-Untermalung. Laut FIFA ist das Geräusch der Vuvuzuela “unabdingbares Symbol und Inbegriff des südafrikanischen Fussballs”, deswegen lässt es sich nicht verbieten. Auch technische Tricks scheinen laut ZDF nicht zu funktionieren, da es sich bei dem Getröte um ein Frequenzgemenge handelt, das sich nicht herausfiltern lässt.

Lena Meyer-Landruth Superstar

Dass wir das noch erleben durften: Deutschland gewinnt den Eurovision Song Contest – mit deutlichem Vorsprung vor sämtlichen Kaukasus-Enklaven und Ehemaligen Yugoslawischen Teilrepubliken, die den Sieger sonst immer unter sich ausmachen. Die diesjährige Show fasst Hans Hoff von der SZ so zusammen:

Es gab billigsten Plastikpop, aufgedunsene Bombastballaden und derart belanglose Tonfolgen, dass sie wohl selbst einem Dreijährigen zu dämlich sein dürften. Da traten erstaunliche Pummelfeen in einer Art Weightwatchers-Ballett auf, wehte der Wind durch als Kleid getarnte Zelte, schlug dauern irgendwer Rad, und zwischendrin gab es sogar einen jungen Mann aus Serbien, der ein bisschen so aussah wie ein verlorener Sohn von Claudia Roth.

Das ist zwar nicht besonders höflich, entspricht jedoch weitgehend der Wahrheit. Aber was solls? Gewonnen ist gewonnen, und auch wenn es schwerfällt, schließen wir uns der Einschätzung der SZ an, dass ein Erfolg wie dieser ohne Stefan Raab vermutlich niemals zustande gekommen wäre.

Werbeblocker

Die Leute vom Spiegel haben ihren obligatorischen Aprilscherz dieses Jahr ein paar Tage zu früh veröffentlicht – in einem Artikel vom 22.03.2010 heißt es:

Es kann nicht sein, dass Web-Nutzer, die zum einen Qualität einfordern und billig Produziertes zurecht ablehnen, reflexhaft abwehrend auf Werbung reagieren: 16 Prozent aller Web-Nutzer klicken sofort weiter und weg, wenn in einem Video ein Werbespot auftaucht.

Unverschämtheit, findet der Autor Frank Patalong, denn:

Der inzwischen 16 Jahre alte Deal zwischen Online-Medien und Mediennutzern lautet eigentlich so: Wir liefern Ihnen kostenfrei Inhalte, und Sie sehen sich dafür im Umfeld Werbung an.

Notwendig sei ein Bewusstseinswandel, heißt es weiter und schließlich “Wann schalten Sie Ihren Werbeblocker ab?”

Sehr witzig. Und was wäre der nächste Schritt? Vielleicht in der Fernsehwerbepause besonders aufmerksam sein, damit das Privatfernsehen nicht zugrunde geht?

Schwarzfahrer

Wer ein T-Shirt mit dem Aufdruck “Ich fahre Schwarz” trägt, kann trotzdem als Schwarzfahrer bestraft werden. Die Argumentation eines 38-jährigen, keine Leistung erschlichen zu haben, weil er das T-Shirt deutlich sichtbar getragen habe, hielt vor Gericht nicht stand. «Sie können nicht einfach ohne Ticket in die Bahn steigen nach dem Motto “Django zahlt heute nicht”», sagte der Richter in seiner Urteilsbegründung und bezog sich dabei auf den inzwischen legendären Klimbim -Sketch aus den 1970er Jahren. Allerdings ist dem Richter ein wichtiger Punkt entgangen: Django ist nämlich gar kein Schwarzfahrer, wie sich am Ende des Sketches herausstellt.

DVDs kaufen?

Eine Infographik aus einem Boing Boing Artikel, zeigt eine interessante Sichtweise der Situation:

2010 via Boing Boing
via boing boing

Hintergrundinfo aus der Wikipedia zum Thema Raubkopie:

Legale Privatkopien werden oft fälschlicherweise als „Raubkopien“ bezeichnet. Tatsächlich ist es unter gewissen Voraussetzungen möglich, zum privaten Gebrauch mehrere Privatkopien anzufertigen und im privaten Umfeld zu verteilen, ohne dadurch ein Vergehen oder Verbrechen zu begehen. So kann eine Musik-CD legal kopiert werden, wenn kein Kopierschutz überwunden werden muss. Ist ein Kopierschutz vorhanden, kann er durch die (Re-)Digitalisierung einer (analog) abgespielten CD legal umgangen werden. Der entscheidende Aspekt ist, dass er umgangen und nicht etwa geknackt wird. Zum Ausgleich erhalten viele Urheber für jedes verkaufte leere Aufnahmemedium (z. B. für Kassetten, CD-R- und DVD±R-Rohlinge und Festplatten) und Geräte (z. B. CD-Brenner oder Fotokopierer) eine Gebühr, die von Verwertungsgesellschaften wie der GEMA umverteilt wird. …

2009 – Es ist noch was zu retten

Das digitale Fernsehen bringt echte Perlen wieder ans Tageslicht, z.B. die Serie Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten von 1974:

Im regionalen Vorabendprogramm der ARD wurde 1974 die deutsche Science-Fiction-Serie “Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten” ausgestrahlt, die einen düsteren Blick auf die Welt in 35 Jahren warf.

Telerop ist ein Fernsehsender, der aus dem Öko-Katastrophengebiet Deutschland berichtet, das in Teilen zu einer Steppenlandschaft geworden ist. Wie sich die Drehbuchautoren Jürgen Voigt und Karl Wittlinger die heutige Welt vor 35 Jahren vorgestellt haben, zeigt der ARD-Digitalkanal Einsfestival ab dem 16. September. Dort wird die 13-teilige Serie jeweils mittwochs um 20.15 Uhr zum ersten Mal wiederholt. (Webseite einsfestival)

Läuft gerade auf einsfestival und es ist kaum zu glauben, wie man sich 1974,  2009 vorgestellt hat. Unbedingt anschauen!

Die besseren Autofahrer

In den 70er Jahren war dies offensichtlich relativ klar zu beantworten, wie uns der 7te Sinn hier zeigen will:

Pulloverfabrikanten gingen ein

Hitzewelle über Deutschland, aktuelle Bürotemperatur 34 Grad – daher zur Abkühlung Rudi Carell mit der deutschen Version von Baywatch:


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