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PV
oder Public Viewing

Gestern beim Spiel Uruguay-Frankreich in Nürnberg auf der Wöhrder Wiese.
Muttersprachler verbinden mit dem Begriff eigentlich die Zurschaustellung eines aufgebahrten Toten. Wir hoffen, dass sich dieses Gefühl beim Spiel der Deutschen nicht so schnell einstellt.
schlaaaaand
A tribute to Lena:
Käbos Empfehlung
We are the Champions
Heute beginnt die Weltmeisterschaft. Olé Olé Olé Olé!
Und so haben die Stars früher ausgesehen:
aus: 11freunde.de, Vorne kurz, hinten lang
Herrlich, gell.
Fernsehen im Stadion

Nix wars mit den Triple – jedenfalls für den FC Bayern. Ein bisschen schäbig und fast schon unglaublich war es außerdem, dass beim Public Viewing in der Allianz Arena keine zusätzlichen Leinwände aufgestellt wurden: die Fans mussten das Spiel auf den beiden Stadionmonitoren verfolgen – jeder etwa hundert Quadratmeter groß und aus der Entfernung vergleichbar mit einem I-Phone-Display, berichten Augenzeugen. Im Bild oben ist ein Monitor als kleines weißes Rechteck zwischen den Köpfen der beiden Fans zu erkennen. 60 Millionen Euro hat der FC Bayern in dieser Saison in der Champions League eingenommen – um eine Großleinwand zu mieten, hat das Geld offensichtlich nicht gereicht.
Frankreichs Handballer
Am vergangenen Wochenende wurde Frankreich durch einen Sieg über Kroatien Handball-Europameister. Das Erstaunliche daran: Thierry Henry, bekanntlich einer der besten französischen Handball-Spieler, nahm gar nicht am Turnier teil.
Weltweites Idol

Die FAZ hat am Wochenende ein Interview mit Lothar Matthäus veröffentlicht. Kleine Kostprobe:
Nach Franz Beckenbauer bin ich ganz sicher die zweitbekannteste Fußballpersönlichkeit Deutschlands, weltweit. Und wie man mit so einem Idol umgeht in Deutschland, da muss sich Deutschland schämen.
Tja. Schämen sollte sich das Idol eher für solche Sätze:
Man will immer nur das sehen, was man sehen will.
Dabei heißt es doch: Man sieht immer nur das, was man sehen will. Sonst könnte man ja auch gleich sagen: “Was du heute kannst besorgen, das kannst du heute besorgen”, oder “Wer zuletzt lacht, lacht zuletzt”. Und wer möchte, kann das komplette Interview hier nachlesen.
Michael A.
“Du bist mein Sonnenschein, laß mich niemals allein, Michael A.” An den Bata-llic-Schlager von 1972 dachte vielleicht mancher Clubberer, als Michael A. Roth – seit 1994 Präsident des 1. FC Nürnberg – heute sein Amt niederlegte. Im bürgerlichen Leben gründete der kleine Kitzinger bekanntlich 1956 das Textilienunternehmen “ARO”, inzwischen die größte Kette für Teppichböden, Teppiche und Tapeten in Deutschland. Da stellt sich nach wie vor die Frage, warum das Frankenstadion nicht Aro-Arena, sondern easyCredit-Stadion heißt.
Entgleist

In der Osterausgabe hatte die “taz” eine Karikatur veröffentlicht, auf der Jürgen Klinsmann als gekreuzigter Christus abgebildet ist. Soweit so gut. Aber was müssen wir da bei Spiegel-Online lesen: Bayern-Sprecher Markus Hörwick hält die Darstellung des gekreuzigten Klinsmann für “die vielleicht schlimmste Entgleisung, die es in den deutschen Medien jemals gegeben hat“. Na, der Mann liest wohl zu wenig Titanic.









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