Tag Archives: Hirn

Anonyme Burgoholiker

FastfoodKein Aprilscherz: Fastfood macht süchtig – zumindest Ratten. Werden die Nagetiere mit extrem fettreicher Nahrung gefüttert, finden in ihren Gehirnen ähnliche Veränderungen wie bei Heroinabhängigen statt. Selbst mit Elektroschocks lässt sich die Fresssucht nicht stoppen. Tja, da kommen schlechte Zeiten auf die Burgerketten zu: andere Studien haben ergeben, Fastfood macht ungeduldig und dumm.

Manipulationen

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Schon vor geraumer Zeit vermutete William S. Burroughs, Sprache sei eine Art Infektion, die für den Menschen nicht zu vermeiden ist: “Language is a virus from outer space”. Ähnliche Theorien hören wir neuerdings von Biologen wie dem Parasiten-Forscher Kevin Lafferty: Studien zeigen, dass winzige Parasiten tatsächlich das Verhalten von Wirtstieren beeinflussen können.

IQ-Test

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Insiderberichten zufolge glauben etwa 75% aller Profifu?baller, unter “IQ-Test” versteht man die Möglichkeit, doch noch am UEFA-Pokal teilzunehmen. Das ist auch durchaus verständlich, denn “UI-Cup” klingt ja sehr ähnlich. Jetzt aber mal Spaß beiseite. Für die Lizenzspielerabteilung des FC Bayern München wird es nämlich eng. Denn die Münchner Nobeldisco P1 will zu bestimmten Terminen den Zutritt nur noch Personen gewähren, die einen Intelligenzquotient von 100 oder höher nachweisen. Bei diesen Veranstaltungen ist es dann wohl relativ unwahrscheinlich, versehentlich Olli, Poldi, Schweini oder Willy zu begegnen.

Frühjahrsmüdigkeit

sunglasses

Kaum fängt die Sonne an wieder etwas mehr zu scheinen, werden großflächig die Sonnenbrillen ausgepackt. Aber Sonnenbrillen im Frühjahr verhindern die Herstellung des Glückshormons Serotonin, das Schlafhormon Melatonin, aus dem Winter, bleibt!

Die UV-Strahung kann auf das Hormonchaos im Hirn nur dann Einfluss nehmen, wenn die Sonnenstrahlen direkt auf die Netzhaut des Auges treffen. (ZEIT online)

Also aufgepaßt und nicht auf ZZ Top gehört!:

Now go out and get yourself some big black frames
With the glass so dark they wont even know your name
And the choice is up to you cause they come in two classes:
Rhinestone shades or cheap sunglasses

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Abnehmender Grenznutzen

Vor geraumer Zeit wurde ja mal diskutiert, ob nicht in jedem Kindergarten ein Bild des Bundespräsidenten aufgehängt werden sollte. Hier unser Gegenvorschlag. Damit die Bevölkerung schon von klein an begreift, dass Geld zwar reich, aber nicht glücklich macht, plädieren wir anstelle eines Köhler-Portraits für diese Grafik:

Geld und Zufriedenheit

Warum Geld das Glücksempfinden nicht steigert, wird hier erklärt.

Drivin’ the big white Bus

Wegweiser nach KotzenSchon mal auf dem Klo eingeschlafen? Wahrscheinlich passiert das den meisten Lesern eher partiell, z.B. dass die Füße einschlafen, weil man zu lange sitzt. Also Vorsicht beim Aufstehen nach dem Harry-Potter-auf-dem-Klo-lesen. Aber warum das passiert, wer weiß das?

Eingeschlafene Füße, Schluckauf, Musikantenknochen, Niesen, Magenknurren und Übelkeit werden in der ZEIT Wissen ganz anschaulich erklärt.

Am interessantesten finde ich, dass Übelkeit im Kopf entsteht soll und nicht im Bauch. Das kann dann dazu führen, dass einem schon vom Hinschauen schlecht wird.
Wenn man aber nach einer ausschweifenden Party nach Hause kommt und sich dann an einer großen weißen Sanitärkeramik so festhält, als würde man sich über das große Lenkrad eines Buses lehnen, dann hat man meistens mehr als hingeschaut.

Wahnsinn

“Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Au?er wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal.” Im Rahmen der M?nchner Filmkunstwochen hatten wir am vergangenen Freitag die Gelegenheit, den Film “Das weisse Rauschen” von Hans Weingartner aus dem Jahr 2002 noch einmal im Kino anzusehen. F?r mich ist dieser Film ein Meisterwerk, auch weil Daniel Br?hl so authentisch und ?berzeugend spielt, dass man nie genau wei?, ob das jetzt ein Spielfilm oder Dokumentarfilm ist. “Ich leide an Schizophrenie, sagen die ?rzte, die anderen finden meist nur, dass ich spinne”, hei?t es am Ende des Films. Beklemmend.

Universelles Heilmittel

Ich komme gerade von einem Vipassana-Meditationskurs in Triebel zur?ck. Das Programm ist schnell erkl?rt: Zehn Tage nichts als meditieren, schweigen, essen und schlafen. Die Ruhe und vor allem die Meditationstechnik zwingen dazu, sehr viel ?ber sich selbst zu erfahren, viel Erschreckendes nat?rlich, aber auch unerwartet Sch?nes. Im Ergebnis bin ich dann zu der ?berzeugung gekommen, jeder Mensch tr?gt das eigene Himmelreich in seinem Innersten. Dass der Weg dorthin m?hsam ist, sollte allerdings auch nicht unterschlagen werden. Nur die wenigsten werden mit Siddhartha Gautama mithalten k?nnen, der – wenn wir der ?berlieferung glauben wollen – vor 2500 Jahren in einziger einzigen Vollmondnacht mit Vipassana das Nirvana erreichte. W?re ja wohl auch ein bisschen viel verlangt.

Emotionen & Hirn

Die Zeit - ABC der Gef?hle

Die Bilder sind mir als erstes aufgefallen, welches Gefühl ich dabei hatte – im weitesten Sinne Freude. Annette Frier photographiert von Gerrit Hahn für ZeitWissen 02/2006 – Ich fühle, also bin ich.
Den Artikel habe ich erst danach gelesen und stelle fest, dass mir die Bilder intuitiv gefallen haben, ohne große Analyse. Und weiß jetzt, dass mir die Bilder wahrscheinlich auch später noch gefallen werden – aber das war mir schon vorher klar ;-) .

Wer sich dafür interessiert was für ein Typ er ist, eher Intuitiv oder mehr Analytisch, dem schlage ich den Keirsey Temperament Test (-> Keirsey bei Wikipedia) vor, eine Weiterentwicklung des Myers-Briggs-Typindikators.

Großes Gehirn

hirn Kreative Lösungen entspringen dem divergenten Denken, dabei sind weiter entfernt liegende Teile des Gehirns gemeinsam aktiv – sie assoziieren. Bei Menschen mit großen Gehirnen muß die Kreativität dann weitere Wege zurücklegen, oder?
Kreative haben ein träges Hirn, heißt es auch – vielleicht bin ich doch ein Kreativer, hirn oder her.

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