Tag Archives: Klima

Klimafreundliche Haustiere

Bekanntlich werden Hunde, Katzen, Meerschweine, Hamster, Goldfische oder Wellensittiche gerne als Haustiere gehalten. Im Zeitalter der Klimakonferenzen stellt sich da natürlich die Frage: Wie viel Kohlendioxid verursacht eigentlich ein Haustier? Die Antwort gibt die Website Utopia: eine Katze bringt es danach immerhin auf 2 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Zierfische sind da schon deutlich klimafreundlicher: 100 Exemplare im beheizten 500 Liter-Aquarium belasten die Atmosphäre den Angaben zufolge jährlich mit nur 950 kg Kohlendioxid.

fahradfahren verlernt man nicht

Die Sonne hatte ihre senkrechte Stellung über dem Äquator bereits verlassen, als ich mein Fahrrad aus dem Keller holte. Der Vorderreifen war platt, den musste ich aufpumpen. Ansonsten gab es keine Schwierigkeiten. Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass das Rad die Sonne gesehen hat und ich den Sattel gespürt. Es war wie immer, zumindest hat es keine 100 Meter gedauert, bis es war wie immer. Frühlingsanfang.
Das Ende meiner Runde ging durch die Stadt:


Zeit wird’s

zugefroren

Dechsendorfer Weiher, Januar 2009:

360° Panorama von heute. (Quicktime erforderlich)

Gerüchte

cover03Meine Lieblingsrubrik in der Zeitschrift Gala: natürlich die Gerüchte auf der letzten Seite. Erfreulicherweise gibt es diese hochinteressanten Beiträge auch auf der Gala-Website. Dort erfährt man beispielsweise, dass Heather Mills vorschlägt, zur Bekämpfung der globa­len Erderwärmung Milch von Katzen oder auch Hunden zu trinken. Gerücht: “Das Ex-Model will aktiv an der Rettung der Erde mitwirken und bringt eine eigene Reihe mit Katzenmilchprodukten heraus.” Besonders beeindruckend ist, dass immer gleich der Wahrheitsgehalt dabei steht – in diesem Fall immerhin 60%.

Katastrophengebiet

Als ich heute vormittag mal wieder ganzheim gefahren bin, habe ich erst mitbekommen, dass keine 10 km von meiner Wohnung Katastrophenalarm ausgerufen wurde.

Zuerst dachte ich, dass ich kurz hinter Erlangen in einen normalen Stau geraten bin. Dann war die komplette Autobahn gesperrt, aus normalerweise knapp 45 min wurden fast 2h Fahrt. Daheim erfolgte dann die Aufklärung.

Unglaublich, denn ?ber Erlangen gingen in der Nacht zwar auch ganz schöne Gewitter runter, aber relativ Normale.

Abends auf dem Heimweg hatte sich zumindest die Autobahnsituation wieder normalisert:

Katastrophengebiet

Benzinpreise

 

aral benzinpreise-c

Sprit ist so teuer, sagen viele. Stimmt aber nicht, wenn man die Einkommensentwicklung berücksichtigt. Trotz des Anstiegs der nominalen Preise ist Benzin heute nämlich so billig wie selten zuvor. Mit anderen Worten: 1960 oder 1970 mußte man viel länger arbeiten, um einen Tank voll Sprit bezahlen zu können als heutzutage.

Geringer Widerstand

loremo-streif

Ein Auto für vier Personen, das 160 km pro Stunde fährt und dabei 1,5 l/100 km verbraucht? Zum Preis von 11000 EUR? Gibts doch gar nicht! Stimmt – noch nicht…

Falschmeldungen

erde

Mit Erstaunen lesen wir immer häufiger, dass China “schon heute weit verschwenderischer mit fossilen Energieträgern umgeht als die EU” oder dass “unser Anteil am globalen Ausstoß von CO2– und weiteren Klimagasen viel geringer ist als der Anteil Chinas“. Nun ja. In China leben fast sechzehn Mal so viele Menschen wie in Deutschland. Da überrascht es nicht, dass die Chinesen mehr Kohlendioxid produzieren als wir. Aussagekraft hat nur der Pro-Kopf-Ausstoss, und der ist hierzulande mehr als dreimal so hoch wie in China.

Angst vorm Fliegen

flugzeug

Weltweit verbrauchen Flugzeuge jedes Jahr rund 200 Mio. t Kerosin und geben dabei etwa 600 Mio. t Kohlendioxid in die Atmosphäre ab. Das klingt zwar viel, ist aber wenig in Relation zu den 30 Mrd. t Kohlendioxid, die von der Menschheit insgesamt jährlich produziert werden. Würden wir also den gesamten Flugverkehr einstellen – Geschäftsreisen, Urlaubsreisen und Gütertransport – hätte das signifikante Auswirkungen: Kontinentalreisen würden dann Tage oder Wochen dauern. An der Menge der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen und den damit verbundenen Klimaveränderungen würde sich dadurch jedoch so gut wie gar nichts ändern.

Rückkehr des Denkvermögens

Erde-frei

Wie schön, dass wir das noch erleben dürfen: “Das eigentliche Problem mit dem Weltklima ist der Verlust des Denkvermögens”, schreibt Wolf Lotter in der März-Ausgabe von Brandeins. Denn wenn wir die Prognosen ernst nehmen, so heißt es in dem Artikel weiter, müssen wir uns langsam aber sicher Fragen wie diese stellen:

Welche Maßnahmen sind in küstennahen Regionen zu ergreifen? Welche Technologien und Verfahren brauchen wir, um die Landwirtschaft den sich verändernden Verhältnissen anzupassen? Welche Nachteile, aber auch welche Vorteile ergeben sich im globalen Maßstab durch die Erwärmung? Wie können die Nachteile durch die Vorteile ausgeglichen werden? Die Antworten darauf brauchen vor allem eines: Sachverstand, Ruhe und Pragmatismus, vor allen Dingen aber auch eine Haltung, die nicht sagt: Wir werden alle zugrunde gehen. Sondern: Wir werden das bewältigen. Wir kriegen das hin.

UA-3109497-1