Tag Archives: Know How

Funkstrom

spannungMeistens ist genau da keine Steckdose wo man sie gerade braucht. Allein an den Verlängerungskabeln verdienen Heimwerkermärkte Unsummen.
Nicht mehr lange! Die Tage des Spruchs »Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose« sind gezählt.

Marin Soljacic heißt der Mann, der mit Witricity den Spuren von Nikola Tesla gefolgt ist und mit Funkstrom (auch Wireless Electricity) kurz vor dem Durchbruch stehen soll, zumindest nach diesem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung.

Es ist eigentlich kaum zu glauben, keine Verlängerungskabel mehr. Und wer hätte Anfang der 90er vermutet, dass man sich ein paar Jahre später ohne Mobiltelefon gar nicht mehr aus dem Haus traut?

Oh Great!

imagesKanufahrer, Wellenreiter und wohl noch eine Reihe anderer Sportler sichern die Dinge, die sie im Notfall nicht verlieren wollen, mit einer Fangleine. Erstaunlich, dass sich dieser Trick noch nicht bis zur bemannten Raumfahrt herumgesprochen hat.

Hände waschen nicht vergessen

Mir war schon immer klar, dass das Quatsch ist, nicht erst seit einem Versuch im Biologieunterricht der 9ten Klasse.

Auf den Handflächen von Frauen leben mehr unterschiedliche Bakterien als auf denen von Männern. Und das, obwohl sie sich nach eigenen Angaben häufiger die Hände waschen.

Dass häufiges Händereinigen keinen Einfluss auf die Bakterienvielfalt der Handinnenflächen hat, zeigte ein weiteres Experiment der Forschergruppe.

(SZ vom 05.11.2008/mcs)

Franggn

a Desd.

Diddlasbadscher

Mit dem Google Übersetzer kann die ganze Welt Streifzüge auch auf englisch oder chinesisch lesen. Und mit der Unofficial Google Translate Firefox extension von Jimmyr kann man den Google Übersetzungsservice, für jeden Text, über das Kontextmenü für sich arbeiten lassen.
Der Google Babelfisch wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Beim Diddlasbatscher hat aber auch Google keine Chance!

So herrliche Begriffe werden wohl immer einer kleinen, ausgesuchten, ethnischen Gruppe vorbehalten bleiben. Aber Gott sei Dank halten die mit ihrem Wissen nicht hinter dem Berg.

Lorem ipsum

Schon im 16. Jahrhundert suchten Setzer nach brauchbaren Textpassagen für die Demonstration von Entwürfen. Lorem ipsum war die Lösung, aber das ist noch nicht mal richtiges Latein.

Heutzutage ist Blindtext nach wie vor ein wichtiger Platzhalter in Layouts. Und obwohl eigentlich der Gesamteindruck der Gestaltung und nicht der Text im Vordergrund stehen soll, ist das alte Lorem ipsum doch sehr langweilig.

Viel lustiger machen sich doch Layouts mit Blindtexten wie diesem:

Sie nahm das Textwerkzeug, platzierte es über dem Rahmen, lies den Finger lasziv auf die Maus tropfen. Herzrasen. Sie will es heute zu Ende bringen. Eine blinkende Linie erscheint. Pulsierend. Takt um Takt. Das musste der Curser sein, das Phallussymbol der schreibenden Zunft. Begierig von ihr etwas zu empfangen. Fordernd. Nicht einmal pausierend. Alsdann. Jetzt war es soweit. Es gab kein Entkommen. Oder? Doch, dachte sie, da war doch der AnyKey, den sie vor kurzem noch verzweifelt suchte und endlich triumphierend am Gehäuse ihres Rechners fand. Fett, rund, ein echter Buddha unter den Knöpfen, mit magischer Wirkung.
Vielleicht besuche ich Dich morgen wieder, warte auf mich.
Ich traue mich.
Irgendwann.
Vertraue Du mir.
Deine ergebene Tastatur-Sklavin

(Computerliebe)

Bei newmediadesigner.de gibt es ein interessantes Archiv an Blindtexten und einen Generator, um sich zeichengenau Texte ausgeben zu lassen.
Auch wenn man eigentlich gar Keine braucht, sind sie doch sehr schön zu lesen.

Wer nun auf den Geschmack kommt, kann ja Blindtextautor werden und seine Werke hier posten. Könnte ja ein Buch daraus werden …

Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung ist eine feine Sache. Denn wer sie nicht hat, muss für Schäden, die er verursacht, unter Umständen mit seinem kompletten Vermögen und bis zu 30 Jahre im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit eintreten, sagt Wikipedia. Die Stiftung Warentest hat erfreulicherweise die Versicherungstarife der einschlägigen Anbieter miteinander verglichen und die günstigsten Angebote für Familien, Singles oder Senioren ermittelt.

Frankenstein-Forschung

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Das britische Unterhaus hat mit großer Mehrheit der Herstellung von Tier-Mensch-Embryonen für die Stammzellenforschung zugestimmt. Monströs und pervers sei das, sagen die Kritiker, manche sehen Großbritannien bereits auf dem Weg zum „Schurkenstaat der Wissenschaft“. Etwas vernünftiger erscheint uns der Kommentar von Matthias Urbach aus der tageszeitung:

Die Briten gehen einen mutigen Schritt voran. Denn menschliche mit tierischen Zellen zu verschmelzen kann wissenschaftlich sinnvoll sein. Erstens, um die Zelle an sich besser zu verstehen. Zweitens, um weniger auf Eizellspenden von Frauen angewiesen zu sein. Denn dies ist ein mühsamer Vorgang, wie oft gegen die Forschung vorgebracht wird. Unmoralisch, wie die Gegner sagen, ist diese Technik nur, wenn man meint, dass die Menschen die ‘Krone der Schöpfung’ darstellen und dass achtzellige Menschen mehr Schutz verdienen als etwa erwachsene Affen, die wie selbstverständlich für die Medizin ihr Leben lassen müssen.

(via Deutschlandfunk Presseschau)

iPod Power in 5min

Wie wechselt man den eigentlich die Batterien von nem iPod aus?
Bei nem Apple, das geht doch gar nicht, der hat doch nen Akku, oder?
Und wenn der mal kaputtgeht?
Keine Ahnung, wegschmei?en?
Blo? nicht, wie es geht, zeigt f?r alle F?lle das folgende Filmchen:

höher schneller weiter

Früher hat man sich mit einer Klinge rasiert und so eine ordentliche Rasur hinbekommen. Dann kam die Doppelklinge, Mach 3 und aktuell stehen wir bei Quattro.

Eine einfache Strategie: mehr ist besser.

bildsensor

Bei Digitalkameras läuft’s ähnlich, heutzutage traut man sich mit einer 2 MP (Megapixel) Kamera schon gar nicht mehr aus dem Haus, oder?

»Sind mehr Pixel wirklich immer besser?«
6mpixel.org versucht zu erklären warum weniger auch mehr sein kann.

Da ist was dran, finde ich.

6mpixel_Logo

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