Tag Archives: Kommunikation

Fortschritt – ʇʇᴉɹɥɔsʇɹoɟ

Ruf mich an!!!
© Mona Lisa

Bald kann man mit SMS komplette Telefongespräche führen.

Der Dienst soll es außerden ermöglichen, die SMS nicht nur als Text zu erhalten, sondern auch als Audiodatei, sprich: Der Empfänger kann also mit einer gewissen Verzögerung am eigenen Handy anhören, was der Absender zuvor in das Mikrofon seines Mobiltelefons gesprochen hat …
(tageschau.de, 18.02.2010 22:04 Uhr)

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran (Fehlfarben, 1982)

Münchhausen 2.0

In der Medienlandschaft steht Baron Münchhausen derzeit offenbar hoch im Kurs. Denn durchaus seriöse Quellen berichteten in den letzten Tagen, dass Verbrecher im peruanischen Dschungel Menschen umgebracht haben, um deren Körperfett zu verkaufen. Dies entpuppte sich später jedoch als makabre Erfindung eines Polizeigenerals. Auch andere Berichte, nach denen die Goldbestände aus Fort Knox in Wahrheit Wolframbarren mit einer Goldlegierung sind, erwiesen sich als wenig fundiert.

Speak you English? (Part 2)

“Der am weitesten verbreitete Aberglaube unter deutschen Intellektuellen ist der, dass sie englisch können.” Hm, von wem stammt dieser Spruch nochmal? Karl Kraus? Manchmal hilft Google auch nicht weiter… naja, egal, zur Sache: Die FAZ bietet einen Test an, mit dem wir unser Geschäftsenglisch überprüfen können. Manche der 32 Fragen sind ganz schön knifflig. Vielleicht wäre das auch eine Gelegenheit für unseren neuen Außenminister, seine Englisch-Kenntnisse aufzufrischen.

Kultivierte Langeweile

Wie bitte, ihr findet Streifzüge langweilig? Dann seht euch mal das hier an…

Speak you english?

WesterwelleDie Bundestagswahlen zeigen: FDP-Wähler werden eine immer wichtigere Zielgruppe, die auch hier bei Streifzüge nicht mehr vernachlässigt werden kann. Als erster Schritt die große Umfrage unter allen FDP-Fans: wie gefällt euch euer Vorsitzender besser: wenn er kein Englisch spricht, oder wenn er es doch tut? Eine schwere Wahl, oder?

Das Hauptproblem

Donnerstag vergangener Woche trat der neue CSU-Superman, der Bayern-Barack, “the Sexiest Man in Politics“, Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Guttenberg bei einer Wahlkampfveranstaltung in München auf. Wer jedoch gehofft hat, dort etwas über die wirtschaftspolitischen Konzepte der CSU zu erfahren, wurde enttäuscht. Stattdessen sagte Guttenberg beispielsweise zu den Folgen der Finanzkrise für den Arbeitsmarkt: “Wenn wir eine Pflicht haben, dann die, zu überlegen, wie wir dem begegnen können.” Da fühlte sich mancher Zuhörer unwillkürlich an die berühmte Bundestagsrede von Loriot erinnert, in der es unter anderem hieß: “Und wo haben wir denn letzten Endes, ohne die Lage unnötig zuzuspitzen – und da liegt doch genau das Hauptproblem.”


Parlameter

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Das Adolf-Grimme-Institut vergibt seit 2001 den Grimme Online Award für qualitativ hochwertige Websites. 2009 wurde das ZDF-Parlameter ausgezeichnet, das namentliche Abstimmungen der Bundestagsabgeordneten transparent macht. In der Begründung der Jury heißt es:

“Das “ZDFParlameter” fördert die Neugier und macht sogar Spaß. Der Zugang ist intuitiv und erklärt sich von selbst. Er hilft, ständig neue Aspekte zu entdecken: Zum Beispiel, dass Parteien nicht immer so monolithisch abstimmen, wie oft unterstellt wird.”

Stimmt.

Cold Calls

Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer? Schnell Kontakt mit der Bundesnetzagentur aufnehmen, rät die Stiftung Warentest, denn den Firmen ist die Rufnummerunterdrückung gesetzlich verboten. Wenn es gelingt, den Anrufer zu ermitteln, droht ein Extrabusgeld von bis zu 10000 Euro. “In einigen Fällen hat die Fülle von Anzeigen Firmen bereits auf den Pfad der Tugend zurück gebracht”, heißt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Sags ins rechte Ohr

und deine Wünsche werden erfüllt werden.

Lange Nächte in Clubs und Diskotheken haben ergeben, dass sich Zigaretten leichter schnorren lassen, wenn man ins rechte Ohr fragt – hochwissenschaftlich! Das haben Studien der Italiener Dr. Luca Tommasi und Daniele Marzoli ergeben.

Müllhalde im Briefkasten

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Jedes Jahr landen Schätzungen zufolge rund 1,3 Millionen Tonnen Flyer, Wurfzettel, Prospekte, Kataloge, Werbepostkarten und Werbebriefe in den Briefkästen der deutschen Haushalte – und zweifellos ein großer Teil davon ungelesen im Müll. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung empfindet das als Belästigung. Abhilfe könnte ein Gesetzentwurf schaffen, der in Kürze dem Bundestag vorgelegt wird. Danach sollen personenbezogene Daten zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung künftig grundsätzlich nur noch mit ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen verwendet werden dürfen. Wir drücken schon mal die Daumen, dass das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird.

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