Millionen auf der Flucht

Was für eine deprimierende Bilanz: weltweit sind fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht – dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde, und sie wächst rasant, teilt der UN-Flüchtlingskommissar António Guterres mit. Allein im Jahr 2014 wurden insgesamt 13,9 Millionen Menschen zu Flüchtlingen oder Binnenvertriebenen – viermal so viele wie noch 2010. Laut spiegelonline nimmt Europa (ohne die Türkei) etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge auf, das entspricht etwas mehr als 2% aller Flüchtlinge weltweit. Reichere Länder nehmen weit weniger Flüchtlinge auf als weniger reiche, heißt es in der Pressemitteilung des UNHCR. Und weiter: „In einer Zeit der beispiellosen Massenflucht und -vertreibung brauchen wir ein erneuertes globales Bekenntnis zu Toleranz und Schutz für Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung.“

Goldene Zukunft

In Zukunft können wir einen großen Teil unserer Produkte und Dienstleistungen nahezu kostenlos produzieren und teilen, sagt der Zukunftsforscher Jeremy Rifkin. Schon in einem Vierteljahrhundert wird „ein großer Teil der Menschheit seine eigene erneuerbare Energie herstellen“. Außerdem wird durch GPS-Führung und Carsharing „mit 80 Prozent weniger Autos dieselbe Mobilität erreicht“. Sobald die Menschheit „von den seelenlosen Pflichten des Marktes“ befreit ist, hat sie endlich die Gelegenheit, „Sozialkapital statt Finanzkapital zu erzeugen und die Lebensqualität zu verbessern“. Ja, das klingt wirklich zu schön, um wahr zu sein. Aber wegen Weihnachten lassen wir es jetzt einfach mal so stehen.

Arme Näherinnen, teure T-Shirts

Wenn das T-Shirt 35 Cent teurer wäre, wäre vielen in Bangladesh geholfen, schreibt Jürgen Webermann auf tagesschau.de. Klingt eigentlich gut, stimmt aber vermutlich nicht. Denn vom Preis eines T-Shirts auf die Höhe der Löhne und die Qualität der Arbeitsbedingungen zu schließen kann mächtig schiefgehen, rechnet Dennis Krämer in der FAZ vor.

Man lebt nur zweimal?

Mysteriös was aktuell in der Luft passiert.
Ein Flugzeug fliegt los, kommt nicht an und wird schon eine Woche lang nicht gefunden. Kaum zu glauben, dass eine Boeing 777, einfach so verschwinden kann.
2014! Die NSA beobachtet doch alles, oder?

Schauen wir in das Jahr 1967.
Sowohl die Russen, wie die Amerikaner verlieren ein Raumschiff. Beide glauben die jeweils anderen wären dafür verantwortlich. Doch die Lösung ist verrückt. Ein mysteriöses drittes Raumschiff hat die anderen beiden sozusagen verschluckt. Es handelte sich um die Rakete SPECTRE Bird 1 von Hrn. Blofield. Und die ganze Geschichte spielte sich natürlich nicht in echt ab, sondern in James Bond 007 – Man lebt nur zweimal.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man eine Boeing heutzutage unbemerkt entführen kann, aber ich hoffe für alle Passagiere, dass der Flieger nicht abgestürzt ist und alle noch am Leben sind!

Mehr Details auf Tagesschau.de: Das Mysterium um Flug MH370