Tag Archives: Natur

arme Sau

Besser ein Schnitzel auf dem Teller als eine Sau im Schnee?

Nun könnte man anführen, dass die jährliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren Säugetieren zu rechtfertigen. Doch dann müsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sämtlichen Verzehr von Schweinen und anderen Säugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der Tierschützer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier.
Die Wahl der Qual von Magdalena Hamm, ZEIT ONLINE, 10.3.2010 – 11:53 Uhr

Klimafreundliche Haustiere

Bekanntlich werden Hunde, Katzen, Meerschweine, Hamster, Goldfische oder Wellensittiche gerne als Haustiere gehalten. Im Zeitalter der Klimakonferenzen stellt sich da natürlich die Frage: Wie viel Kohlendioxid verursacht eigentlich ein Haustier? Die Antwort gibt die Website Utopia: eine Katze bringt es danach immerhin auf 2 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Zierfische sind da schon deutlich klimafreundlicher: 100 Exemplare im beheizten 500 Liter-Aquarium belasten die Atmosphäre den Angaben zufolge jährlich mit nur 950 kg Kohlendioxid.

Shakespeare im Park

Esther Sambale als Gräfin und Klaus Meile als Narr

Die Nürnberger Nachrichten meldeten Anfang der Woche:

Wer sich gerne Konfetti aus dem Haar klaubt, sollte bei Fürths wunderbarer Freilichtbühne im Stadtpark vorbeischauen. Dort zeigt das Theater aus dem KulturKammerGut (TKKG) noch bis 13. September Markus Nondorfs Inszenierung von William Shakespeares Komödie «Was ihr wollt«.

Auch wenn der Artikel durchaus kritische Töne anschlägt, sind wir sicher, dass ein Besuch sich schon wegen Gräfin Olivia lohnt.

Pulloverfabrikanten gingen ein

Hitzewelle über Deutschland, aktuelle Bürotemperatur 34 Grad – daher zur Abkühlung Rudi Carell mit der deutschen Version von Baywatch:


zugefroren

Dechsendorfer Weiher, Januar 2009:

360° Panorama von heute. (Quicktime erforderlich)

“Ehrgeiziger, zäher, willensstärker”

Mitarbeiter aus Billiglohnländern nehmen Fachkräften die Arbeitsplätze weg – das klingt nicht wirklich neu, erhält aber durch diese Meldung eine bisher unbekannte Nuance.

Den Anforderungen nicht gewachsen

tracht2 250 250Hundebier, Hundetrachtenkleidung, Hundeschmuck, Hundewellness – das Deutsche Institut für die Hund-Mensch-Beziehung bilanziert: „Der Hund soll heute Sozial- und Sportpartner sein, Familienmitglied, Kamerad, Freund, modisches Accessoire und Label für einen Lebensstil. Das sind zu viele Anforderungen, denen er nicht gewachsen ist.“ Vor allem die prestigeorientierten, vermenschlichenden Hundehalter – so steht es in der Münchner Abendzeitung – brezeln ihre Hunde aus Egoismus auf, um ihr eigenes Selbstbewusstsein zu stärken. Tja, wir haben es schon immer geahnt: der Hund ist zwar der beste Freund des Menschen, aber der Mensch nicht der beste Freund des Hundes.

gestern im Knoblauchsland

saladsunset
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Zeichen der Zeit

Ein Piktogramm ist ein einzelnes Symbol bzw. Ikon, das eine Information durch vereinfachte grafische Darstellung vermittelt. So weit so gut. Solange das so aussieht, ist es ja noch ziemlich einfach:

doggie

In Worten ausgedrückt, bedeutet das Bild natürlich: “Bitte keine Hunde mit abgetrenntem Kopf oder rechteckiger Schnauze mitbringen.” Was aber will die Bayerische Schlösserverwaltung den Besuchern des Königshaus am Schachen mit diesem Piktogramm vermitteln:

Picasso

Vielleicht “Bitte keine Picasso-Gemälde mitbringen”? Soll das eventuell ein Rucksack, ein Tintenfisch, eine historische Kamera oder ein tragbarer Kindersitz sein? Den Versuch, Information durch vereinfachte grafische Darstellung zu vermitteln, ist in diesem Fall wohl gescheitert.

Mensch & Natur II

Vögel singen Handy-Töne nach um sich Vorteile für’s vögeln zu erpfeifen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/219668

Jetzt piepts wohl!
-> Was wäre wenn es keine Handys gäbe?

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