Tag Archives: Psychologie

Ost trifft West

heißt ein kleines Büchlein der Designerin Yang Liu, das mit Hilfe von Piktogrammen die unterschiedliche Denke zwischen Chinesen und uns zeigt.

Es ist eindrucksvoll, wie gut die Bilder, ohne viel Worte, auf den Punkt treffen. So schnell kann man sich mit keinem anderen Buch, das ich kenne, einen Überblick über diese Unterschiede verschaffen.

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Bis drei zählen

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Warteschlange

… und genau so ist es!

Plaudern mit Kinski

Mal wieder ein nettes Fundstück aus Youtube. Dazu Wikipedia:

Herzog beschreibt Kinski auch als außerordentlich fleißigen Schauspieler, der (…) oft grundlose Wutanfälle hatte, insbesondere dann, wenn er den Eindruck hatte, nicht genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. In ruhigen Momenten habe Kinski seine harschen Ausbrüche und auch die Skandale als Versuche ausgegeben, Aufmerksamkeit zu erregen.

“braungebrannt, muskulös und tätowiert”

Stephen Sawyer, der “da Vinci der Macho-Jesus-Bewegung” (SZ) über Jesus von Nazareth:

Er war mit Sicherheit kein blasser Schwächling. Er hat als Zimmermann gearbeitet und lebte in Nazareth. Es gibt also gute Gründe dafür, dass er fit und ein südländischer Typ gewesen ist. Ich glaube kaum, dass er die Geldwechsler aus dem Tempel hätte treiben können, wenn er nicht wie ein Schrank gebaut gewesen wäre. Aber das soll nicht die Botschaft meiner Kunst sein.

Tischschlafsack


“Es ist gemütlich und kuschelig, wo Augen und Ohren sind, der Benutzer ist von der Außenwelt isoliert. Aber wo Mund und Nase sind, kann Luft zirkulieren, sodass man atmen kann.”

(Ali Ganjavian, Erfinder des Schreibtischschlafsacks Ostrich im SZ-Interview)

Eine Studie über die Liebe

2011-04-19en
aus Erlanger Nachrichten, 19.04.2011

Romantic Love, Teilnehmer gesucht.
Leider kann ich nicht teilnehmen …

Die Psychologie des Alltags

quirkologie

Richard Wiseman ist Professor für Public Understanding of Psychology an der University of Hertfordshire. Er verdient sein Geld damit, herauszufinden wie man beim Trivial Pursuit mehr Punkte machen kann. Hört sich nach Traumjob an, oder?

Christoph Drösser hat mich auf die Spur von Wiseman gebracht und ich muß sagen sein Buch Quirkologie ist sehr unterhaltsam.

Wer also wissen will, ob der eigene Name einen Einfluss auf die Berufswahl hat, ob Sternzeichen wirklich den Charakter bestimmen oder Katholiken mehr spenden als andere, der findet dort Antworten.

.. und wer sich jetzt mit dem Zeigefinger seiner ‘dominanten’ Hand ein Q auf die Stirn zeichnet, kann dort nachlesen was es bedeuten kann, in welche Richtung er den kleinen Schrägstrich schreibt.

Wenn Leute zuvor mit wenigen Worten einen Universitätsprofessor beschreiben sollen, können sie anschließend mehr Trivial Pursuit-Fragen richtig beantworten, als wenn sie einen Fußball-Hooligan beschrieben haben.
(Richard Wiseman, Quirkologie, ISBN: 9783596174836)

“Tall, skinny coyote in distance”

Neulich wurde in privater Runde behauptet, Präriehunde verfügen über eine komplexe Sprache mit Verben und Adjektiven. Zunächst war ich skeptisch, doch im Internet wird diese Hypothese mindestens teilweise bestätigt:

Prairie dogs have the most complex natural language that has been decoded so far. (…) For example, a single bark may be attuned to say “tall, skinny coyote in distance, moving rapidly towards colony”

Die Ängste der Deutschen

Angstindex

Wovor fürchten sich die Deutschen 2010 am meisten? Seit 1991 befragt die R+V Versicherung jährlich rund 2400 Menschen ab 14 Jahren zu ihren persönlichen Ängsten, aber auch zu den Sorgen, die sie sich um Gesellschaft, Wirtschaft und Politik machen. Der dabei ermittelte Angst-Index erreichte 2010 mit 50% wieder ein Höchstniveau.

Münchhausen 2.0

In der Medienlandschaft steht Baron Münchhausen derzeit offenbar hoch im Kurs. Denn durchaus seriöse Quellen berichteten in den letzten Tagen, dass Verbrecher im peruanischen Dschungel Menschen umgebracht haben, um deren Körperfett zu verkaufen. Dies entpuppte sich später jedoch als makabre Erfindung eines Polizeigenerals. Auch andere Berichte, nach denen die Goldbestände aus Fort Knox in Wahrheit Wolframbarren mit einer Goldlegierung sind, erwiesen sich als wenig fundiert.

Unglückliche Frauen

Frauen werden im Alter unglücklich, Männer zufrieden – das ergab eine Studie, bei der die Daten von 47.000 Männern und Frauen analysiert wurden. Demnach beginnen Frauen ihr Erwachsenenleben zwar glücklicher als Männer, aber mit zunehmendem Alter nimmt ihre Zufriedenheit immer mehr ab, während die der Männer konstant steigt.

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