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Wahlerschrecken

Bei mir ist es so: Ich bin tendenziell immer eher dafür, etwas zu erlauben, als dafür, etwas zu verbieten.

Ich kriege dann die Wut …
Harald Martenstein, … über das Experiment Wählengehen, Zeit Magazin Nr.37/2011

So geht’s mir auch, ich bin also nicht allein.
Gott sei Dank.

Cold Calls

Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer? Schnell Kontakt mit der Bundesnetzagentur aufnehmen, rät die Stiftung Warentest, denn den Firmen ist die Rufnummerunterdrückung gesetzlich verboten. Wenn es gelingt, den Anrufer zu ermitteln, droht ein Extrabusgeld von bis zu 10000 Euro. “In einigen Fällen hat die Fülle von Anzeigen Firmen bereits auf den Pfad der Tugend zurück gebracht”, heißt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Müllhalde im Briefkasten

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Jedes Jahr landen Schätzungen zufolge rund 1,3 Millionen Tonnen Flyer, Wurfzettel, Prospekte, Kataloge, Werbepostkarten und Werbebriefe in den Briefkästen der deutschen Haushalte – und zweifellos ein großer Teil davon ungelesen im Müll. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung empfindet das als Belästigung. Abhilfe könnte ein Gesetzentwurf schaffen, der in Kürze dem Bundestag vorgelegt wird. Danach sollen personenbezogene Daten zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung künftig grundsätzlich nur noch mit ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen verwendet werden dürfen. Wir drücken schon mal die Daumen, dass das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird.

$375.000 für mich

Bin ich ein Glückspilz?

Von : Richard Odogwu <123_ricodo_999@web.de>
An : 123_ricodo_999@web.de
Datum : Mittwoch, 23. Januar 2008, 19:50
Betreff: Lieber Freund,

Lieber Freund,

Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie
sein wird, aber es ist wahr.

Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard Bank
von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in
anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000
(zwölfmillionenf?nfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.

Dieses Konto gehörte Herrn Manfred Becker, der ein Kunde in unsere Bank
war, der leider verstorben ist. Herr Becker war ein gebürtiger Deutscher.

Damit es mir möglich ist dieses Geld $12,500,000 inanspruch zunehmen,
benötige ich die zusammenarbeit eines Ausl?ndischen Partners wie Sie,
den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herrn Becker vorstellen kann, damit wir das Geld inanspruch nehmen können.

Für diese Unterstützung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die restlichen 70% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser Transaktion ebenfalls unterstützen.

Wenn Sie interessiert sind, können Sie mir bitte eine E-Mail schicken,
damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.

Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse:
richardodogwu@aim.com [mailto:richardodogwu@aim.com]

Mit freundlichen Grüßen

RICHARD ODOGWU

Antwort: Leider nicht, denn das ist SCAM von der Nigeria Connection.

Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas sei E-Mail-Betrug, so genannter “Scam”, einer der wenigen Wege reich zu werden.

.. da halte ich mich dann doch lieber raus.

Scheiss Spam

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Schummi wiederkehrt!

Herrlich, diese Betreffzeilen mancher Spam-Mails: “Die wichtige Nachricht”, “Obligatorisch zu lesen”, oder ganz frisch: “Schummi wiederkehrt! (spiegelonline.de)”. Wenn man die Nachricht anklickt, erwartet einen folgendes:

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Interview mit Kondoliza Rais bei Spigel Online – einfach großartig…

Make More Money

Spam Mails finde ich uns?glich! Und jedesmal frage ich mich, warum das ?berhaupt funktioniert, welche Deppen auf die Dinger reagieren, ja vielleicht sogar was kaufen oder so. Ein Gesch?ftsmodell wird in Spam dich reich! beschrieben und ist ziemlich leicht zu verstehen.
Vielleicht sollte ich bei soviel Dummheit auf der Welt mal die Seiten wechseln.

Bemalte Brust

 

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Wer seinen Spam-Filter nicht richtig einstellt, bekommt hin und wieder eine Mail von Prince Joe Eboh, angeblich Vorsitzender des Contract Award Committee of the Niger Delta Development Commission. Der Prinz will 25 Mio. USD auf ein ausländisches Konto überweisen und sucht Leute, die ihn dabei unterstützen. Da hilft natürlich nur eins: man gibt sich als Priester der Church of the Painted Breast aus und bekehrt den Prinzen erstmal zum richtigen Glauben, beispielsweise mit Geboten wie “I shall honour the holy gnu”.

Kettenbriefe

Hallo, mein name ist meike.
ich leide unter einigen sehr seltenen und natürlich tödlichen krankheiten, schlechten klausur- und examensergebnissen, extremer jungfräulichkeit und angst davor, entführt und durch einen rektalen starkstromschock exekutiert zu werden, weil ich circa 50 milliarden beschissene kettenbriefe nicht weitergeleitet habe.
[via Bassena]

Die Dinger heißen ja auch HOAX und mehr Informationen hat immer der Hoax Info Service der TU Berlin

Amazing job offer

Wenn Helge Schneider aufzählt, in welchen Ländern er schon aufgetreten ist, hört sich das ungefähr so an:

“Holland, Niederlande, in Benelux, vor allem in Luxemburg und auch in Luxemburg direkt, und natürlich in Belgien und in den Niederlanden. Holland auch, aber auch in Belgien und den Niederlanden.”

Daran dachte ich, als ich heute morgen von einer mir bisher unbekannten Person namens Sina Valarie unter dem Betreff “Amazing job offer” per Email folgendes Stellenangebot erhielt:

“Our company deals with the software development, creation of human-engineered interface web-sites and modern design. We work with the clients from Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA. Our Head Office is located in Lithuania. Our employees are all around the world and they work with their Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA clients by Internet. We have a lot of clients on the territory of Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA. We have some difficulties with the control of financial operations on the territory of Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA. If you are in the Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA we would like to suggest you a vacancy of our Financial Manager. You will manage and work with the financial operations of our clients which are in Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA. At the moment we are in need of people from all the cities of Canada, United Kingdom, Deutschland and the USA. (…)”

Ich finde, das hört sich ganz gut an und wahrscheinlich werde ich mich bei dieser Firma bewerben. Am besten formuliere ich es so: “Me interested in job. In which countries are your clients?”

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