Tag Archives: ZDF

Saludos Amigos!

Nun fragen wir uns schon seit ein paar Tagen: Wie geht es weiter mit Christian Wulf? Wie lang darf die Leitung eines Bundespräsidenten sein? Muss – wie bei Oberst Gaddafi – die Nato eingreifen, um ihn zum Rücktritt zu bewegen? Oder wird es so enden, wie beim bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl:

Im Januar 1993 wurde bekannt, dass Streibl während seiner Zeit als bayerischer Finanzminister (1977 – 1988) Zuwendungen aus der Industrie erhalten hatte (…) Streibl wies alle Vorwürfe als „Schmutz- und Hetzkampagne“ zurück (…). Im Februar 1993, beim traditionellen Politischen Aschermittwoch der CSU in Passau, begrüßte Streibl seine Anhänger mit den Worten „Saludos Amigos!“. Frei von jeder Selbstkritik fragte er in seiner Rede: „Freunde zu haben, ist das eine Schande bei uns in der CSU?“

Dem können wir nur in äußert schlechtem Spanisch hinzufügen: Adios, los Lobos!

Marie die Welt reist von alleine

Tja, was man bei Youtube so alles aufstöbert, nur weil Franz-Josef Degenhardt gestorben ist… einerseits erschreckend und andererseits inzwischen schon fast die “gute alte Zeit”. Und hier noch der Hinweis an das jüngere Publikum: nein, das ist nicht Otto Waalkes und auch nicht Marius Müller Westernhagen.

Erotik-Anbieter ZDF

Ein neuer Stern am Satire-Himmel. An der Kampagne, “künftig keine erotischen Sendungen mehr einzuplanen”, kann man hier teilnehmen.

Anonym

»… Die wirklich Kriminellen dagegen interessiert das alles nicht, denn sie pfeifen auf Verbote und umgehen sie mit technischen Tricks. Durch noch mehr Überwachung würde also nichts gewonnen, sondern nur wieder ein Teil unserer verbliebenen Freiheit zerstört. …«
Anonymität im Netz: Schutz gegen die Tyrannei der Mehrheit, Udo Vetter aus ZDF: Hyperland Blog, 07. August 2011

Das trifft es sehr genau.

Unendlichen Weiten der Einbildungskraft

Große Freudigkeit! Das ZDF setzt die Science-Fiction-Satire-Serie Ijon Tichy: Raumpilot fort. Gerüchten zufolge soll die zweite Staffel noch im Herbst dieses Jahres ausgestrahlt werden. Sensationell wäre es natürlich, wenn darin auch Tichys Zwanzigste Reise aus den Sterntagebüchern vorkommen würde:

Tichy erhält Besuch von sich selbst aus der Zukunft. Sein künftiges Ich zwingt ihn ins Jahr 2661 zu reisen, um Direktor eines Programms zu Verbesserung der Geschichte des Sonnensystems zu werden. Im Vergleich zu den hohen kosmischen Zivilisationen schämen sich die künftigen Menschen ihrer Geschichte voller ‘Schlächtereien im Stammbaum’ und wollen sie mittels gezielter Interventionen von zeitreisenden Agenten ausbessern. Im Laufe des gigantischen Projekts häufen sich die Havarien, Fehler und Inkompetenzen, welche zu genau demjenigen Geschichtsverlauf führen, den wir kennen.

Vermutlich sprengt das aber den Rahmen der Fernsehserie.

Fränkischer Gen-Defekt

Auszug aus einem kürzlich veröffentlichten Interview in der SZ:

SZ: “(…) Herr Priol, Herr Barwasser: Was läuft da eigentlich schief in Franken?”
Barwasser: “Ich habe keine Erklärung dafür. Man müsste mal Sarrazin fragen: Vielleicht kennt der ein defektes Franken-Gen.”

Das komplette Interview hier.

Tigers Süper WM Stüdyo

Allen die bereits das digitale TV Zeitalter betreten haben, empfehle ich diese Sendung auf zdf_neo:

zdfneo tiger

… allen andern die ZDF Mediathek.

Hornissenorchester


Was ist grün und hört sich an wie ein wildgewordener Hornissenschwarm? Richtig: die Übertragung eines WM-Spiels mit Vuvuzela-Untermalung. Laut FIFA ist das Geräusch der Vuvuzuela “unabdingbares Symbol und Inbegriff des südafrikanischen Fussballs”, deswegen lässt es sich nicht verbieten. Auch technische Tricks scheinen laut ZDF nicht zu funktionieren, da es sich bei dem Getröte um ein Frequenzgemenge handelt, das sich nicht herausfiltern lässt.

Parlameter

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Das Adolf-Grimme-Institut vergibt seit 2001 den Grimme Online Award für qualitativ hochwertige Websites. 2009 wurde das ZDF-Parlameter ausgezeichnet, das namentliche Abstimmungen der Bundestagsabgeordneten transparent macht. In der Begründung der Jury heißt es:

“Das “ZDFParlameter” fördert die Neugier und macht sogar Spaß. Der Zugang ist intuitiv und erklärt sich von selbst. Er hilft, ständig neue Aspekte zu entdecken: Zum Beispiel, dass Parteien nicht immer so monolithisch abstimmen, wie oft unterstellt wird.”

Stimmt.

Hamwa wieder was gelernt

“Kritische Kunden haben kritische Haare, und das stimmt ja auch, das stimmt ja auch.” Dieser Auftritt von Rainald Grebe in der Anstalt ist zwar schon etwas länger her, aber immer noch unbedingt sehens- und hörenswert.

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