Gen-Pflanzen von Gericht

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace darf Produkte des Milchkonzerns Müller nach einem Gerichtsurteil das Oberlandesgericht (OLG) Köln ab sofort wieder als „Gen-Milch“ bezeichnen. Greenpeace will die Verbraucher damit darüber informieren, dass „im Futtertrog der Müller Milchkühe Gen-Pflanzen landen“, meldet Reuters. Aha. Gen-Pflanzen. Da hat man den Eindruck, Greenpeace erkennt nur die Spitze und übersieht dabei den Eisberg. Denn nicht nur die Pflanzen enthalten Gene, sondern auch die Kühe, von denen die Milch stammt. Und so geht es weiter, über den Gen-Fahrer des Milchlasters bis zur Gen-Kassiererin im Supermarkt. Daher, liebe Greenpeacer, empfehle ich euch, die Erde einfach komplett als „Gen-Welt“ zu bezeichnen. Damit bringt ihr das Dilemma, dass alles Lebendige mit Genen verseucht ist, am besten zum Ausdruck. Und beim Oberlandesgericht Köln dürfte der Begriff auch ohne weitere Probleme durchgehen.

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