Trockener Schwamm

Als talentierter Spaßvogel erweist sich der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, Oberst Ulrich Kirsch, in der aktuellen Diskussion über die Reform der Bundeswehr. In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur sagte er, die Bundeswehr sei permanent unterfinanziert. „Das ist wie mit einem trockenen Schwamm, wenn Sie da draufdrücken, kommt halt nichts mehr raus.“ Nach unserem Kenntnisstand ist die Bundeswehr damit der weltweit einzige trockene Schwamm, der jedes Jahr über 30 Mrd. EUR aufnehmen kann, ohne Rückstände zu hinterlassen – ein echtes Saugwunder.

Strassenansichten

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Ab November gibt es Google Street View vielleicht auch für Deutschland und ich verstehe die Hysterie darum nicht wirklich.

Persönlichkeitsrecht für Jägerzäune?
Mit dem Kampf gegen Street View untergraben Medien die Panoramafreiheit und so die Basis ihres Berufes
(ZEIT ONLINE, 6.5.2010 – 09:41 Uhr, von Michael Seemann)

Update:  Besser hätte ich es nicht darstellen können:

Wie ich lernte, Street View zu lieben
Ich hatte Angst vor Street View, ich habe sie nicht mehr. Denn die Vorteile überwiegen. Der Dienst bringt mehr Wissen und mehr Freiheit für alle.
(ZEIT ONLINE, 13.8.2010 – 19:43 Uhr, von Kai Biermann)

Vergleiche: Wie leicht geben wir Daten preis? (SWR.de)

Kunstrasen


Was haben die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung und die Bürger für Technik gemeinsam? Ganz einfach: Sie wirken wie Bürgerbewegungen, doch in Wahrheit handelt es sich um kommerzielle Werbeprojekte von Lobbygruppen. Astroturfing heißt dieses Phänomen in den USA – ein Wortspiel aus dem Begriff Graswurzelbewegung und einer nordamerikanischen Kunstrasenmarke.

Unsere Meinung zu Bild

Dumm kickt gut, sagt der Volksmund. Vermutlich machen deswegen zur Zeit so viele Fussballer bei der Werbekampagne „Ihre Meinung zu Bild“ mit. Schade, dass wir nie nach unserer Meinung zu Bild gefragt werden. Angesichts der Auflagenzahlen von Bild und Bild am Sonntag würden wir natürlich sagen: „Die Richtung stimmt“.

Beschwerden zurückgewiesen

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Auch wenn manche Leute es nicht wahrhaben wollen: laut Presserat verhöhnt dieses Bild nicht Jesus oder den christlichen Glauben, sondern kritisiert das Verhalten christlicher Würdenträger, die sich ihren Schutzbefohlenen gegenüber falsch verhalten haben. 198 Beschwerden gingen wegen der TITANIC-Karikatur vom April 2010 beim Presserat ein. Sie wurden als unbegründet zurückgewiesen.