Anonyme Burgoholiker

FastfoodKein Aprilscherz: Fastfood macht süchtig – zumindest Ratten. Werden die Nagetiere mit extrem fettreicher Nahrung gefüttert, finden in ihren Gehirnen ähnliche Veränderungen wie bei Heroinabhängigen statt. Selbst mit Elektroschocks lässt sich die Fresssucht nicht stoppen. Tja, da kommen schlechte Zeiten auf die Burgerketten zu: andere Studien haben ergeben, Fastfood macht ungeduldig und dumm.

Die sich fürs Essen schämen

Google Earth läßt schon vermuten, dass auf der Erde alles erforscht ist, aber eben nicht darunter.
Auf Borneo wurden nun Höhlenmenschen endeckt, die noch nie die Sonne gesehen haben. Eine Bayern2 Reportage vom 16.02.2010:
[audio:http://www.homeiswheremyheartis.net/wp-content/uploads/2010/04/hoehlenmenschenaufborneo.mp3]
Den kompletten Bericht (ca. 24min) kann man in der Bayern2 Mediathek (IQ – Wissenschaft & Forschung) nachhören:
Höhlenmenschen auf Borneo entdeckt – 16.02.2010

Werbeblocker

Die Leute vom Spiegel haben ihren obligatorischen Aprilscherz dieses Jahr ein paar Tage zu früh veröffentlicht – in einem Artikel vom 22.03.2010 heißt es:

Es kann nicht sein, dass Web-Nutzer, die zum einen Qualität einfordern und billig Produziertes zurecht ablehnen, reflexhaft abwehrend auf Werbung reagieren: 16 Prozent aller Web-Nutzer klicken sofort weiter und weg, wenn in einem Video ein Werbespot auftaucht.

Unverschämtheit, findet der Autor Frank Patalong, denn:

Der inzwischen 16 Jahre alte Deal zwischen Online-Medien und Mediennutzern lautet eigentlich so: Wir liefern Ihnen kostenfrei Inhalte, und Sie sehen sich dafür im Umfeld Werbung an.

Notwendig sei ein Bewusstseinswandel, heißt es weiter und schließlich „Wann schalten Sie Ihren Werbeblocker ab?“

Sehr witzig. Und was wäre der nächste Schritt? Vielleicht in der Fernsehwerbepause besonders aufmerksam sein, damit das Privatfernsehen nicht zugrunde geht?

arme Sau

Besser ein Schnitzel auf dem Teller als eine Sau im Schnee?

Nun könnte man anführen, dass die jährliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren Säugetieren zu rechtfertigen. Doch dann müsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sämtlichen Verzehr von Schweinen und anderen Säugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der Tierschützer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier.
Die Wahl der Qual von Magdalena Hamm, ZEIT ONLINE, 10.3.2010 – 11:53 Uhr

Fortschritt – ʇʇᴉɹɥɔsʇɹoɟ

Ruf mich an!!!
© Mona Lisa

Bald kann man mit SMS komplette Telefongespräche führen.

Der Dienst soll es außerden ermöglichen, die SMS nicht nur als Text zu erhalten, sondern auch als Audiodatei, sprich: Der Empfänger kann also mit einer gewissen Verzögerung am eigenen Handy anhören, was der Absender zuvor in das Mikrofon seines Mobiltelefons gesprochen hat …
(tageschau.de, 18.02.2010 22:04 Uhr)

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran (Fehlfarben, 1982)