Faschingsscherz

Im Fasching gilt bekanntlich: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. So gesehen bin ich also ein bisschen zu spät dran. Dennoch: Höhepunkt des diesjährigen närrischen Treibens war aus meiner Sicht diese Nachricht, die am Faschingsdienstag auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen wurde.

Eine komische Ansage (ca. 30 Sekunden)[audio:http://www.homeiswheremyheartis.net/wp-content/uploads/2008/02/moerder_an_jesus.mp3]

Aha. Wenn ich alles richtig verstanden habe, wirft mir eine Unbekannte vor, Jesus ermordet zu haben, nur weil mein Nachname eine gewisse Ähnlichkeit mit dem südamerikanischen Tanz Samba hat. Wenn das so ist, möchte ich hiermit klarstellen, dass ich vor zweitausend Jahren noch viel zu klein war, um mich an irgendwelchen organisierten Verbrechen zu beteiligen.

Gerüchte

cover03Meine Lieblingsrubrik in der Zeitschrift Gala: natürlich die Gerüchte auf der letzten Seite. Erfreulicherweise gibt es diese hochinteressanten Beiträge auch auf der Gala-Website. Dort erfährt man beispielsweise, dass Heather Mills vorschlägt, zur Bekämpfung der globa­len Erderwärmung Milch von Katzen oder auch Hunden zu trinken. Gerücht: „Das Ex-Model will aktiv an der Rettung der Erde mitwirken und bringt eine eigene Reihe mit Katzenmilchprodukten heraus.“ Besonders beeindruckend ist, dass immer gleich der Wahrheitsgehalt dabei steht – in diesem Fall immerhin 60%.

Fakten und Fiktionen

communauts

andcompany&Co. nennt sich ein internationales Performance-Kollektiv, das 2003 gegründet wurde. Mit dem Bühnenstück „little red (play)“ waren sie kürzlich zu Gast beim Spielart-Festival in München, um die Frage zu beantworten: „Was machen Kommunisten und Kommunistinnen nach dem Ende der Geschichte?“ Bin zwar nicht ganz schlau draus geworden, aber gefallen hat es mir trotzdem.