I can lock all my doors

349Freitag abend gab Gary Numan ein Konzert in der Georg Elser Halle in München. Die seltsame Mischung aus Gleichgültigkeit und Verzweiflung seiner Lieder faszinierte mich schon mit 16 und „Replicas“ war eine meiner ersten Platten. Unvergessen auch der Auftritt Numans im New-Wave-Film „A Music War“ von 1981: er sang seine Stücke, während er regungslos in einem Thron saß, der sich ferngesteuert auf der Bühne bewegte. Inzwischen ist Numan fast fünfzig und seine Stücke reißen mich immer noch unwiderstehlich mit. Für die unterkühlte Fremdheit seiner Klangteppiche gibt es inzwischen auch eine medizinische Erklärung: In einem Interview mit dem Times Magazine sagte Numan 2001, er leide an einer leichten Form des Asperger Syndroms – hierzulande auch als Autismus bekannt.

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