Weltweites Idol

loddar

Die FAZ hat am Wochenende ein Interview mit Lothar Matthäus veröffentlicht. Kleine Kostprobe:

Nach Franz Beckenbauer bin ich ganz sicher die zweitbekannteste Fußballpersönlichkeit Deutschlands, weltweit. Und wie man mit so einem Idol umgeht in Deutschland, da muss sich Deutschland schämen.

Tja. Schämen sollte sich das Idol eher für solche Sätze:

Man will immer nur das sehen, was man sehen will.

Dabei heißt es doch: Man sieht immer nur das, was man sehen will. Sonst könnte man ja auch gleich sagen: „Was du heute kannst besorgen, das kannst du heute besorgen“, oder „Wer zuletzt lacht, lacht zuletzt“. Und wer möchte, kann das komplette Interview hier nachlesen.

fahradfahren verlernt man nicht

Die Sonne hatte ihre senkrechte Stellung über dem Äquator bereits verlassen, als ich mein Fahrrad aus dem Keller holte. Der Vorderreifen war platt, den musste ich aufpumpen. Ansonsten gab es keine Schwierigkeiten. Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass das Rad die Sonne gesehen hat und ich den Sattel gespürt. Es war wie immer, zumindest hat es keine 100 Meter gedauert, bis es war wie immer. Frühlingsanfang.
Das Ende meiner Runde ging durch die Stadt:


Zeit wird’s

Landtagswahlen 2008

Mannomann, wer hätte das gedacht, dass die ruhmreiche CSU so abschmiert. Den Ministerpräsidenten trifft das offensichtlich völlig unvorbereitet – gestern hat er noch verkündigt, ein Plan B sei nicht nötig. Gefährlich ist das Wahlergebnis auch für die taz: sie versprach Neu-Abonnementen einen Gratis-Monat für jedes angefangene Prozent, das die CSU bei der Landtagswahl 2008 unter 50% der Stimmen bleibt. Das wären dann nach unserer Rechnung 7 Monate – also eine ziemliche Umsatzeinbuße, wo die taz doch eh schon immer so knapp bei Kasse ist. Und überhaupt: handelt es sich dabei nicht um Wahlmanipulation? Aber Spaß beiseite. Beim Statistischen Landesamt kann man noch mal in Ruhe nachschauen, wo die CSU am meisten Wähler verloren hat und wie sich die anderen Parteien in den einzelnen Wahlbezirken geschlagen haben.