Zu faul zum Jubeln

(Jetzt musste es schnell gehen, sonst hätte uns der Postillon diese Pointe noch weggeschnappt:)

Mehrere Medien berichteten in den vergangenen Tagen übereinstimmend, dass:

Deutschlands „faulster“ Arbeitsloser jubelt, nachdem das Bundesverfassungsgericht einige Sanktionen von Hartz-IV-Empfängern bei Nichterfüllung ihrer Aufgaben als „unmenschlich“ verboten hatte.

Exklusiv bei Streifzüge enthüllen wir nun, dass es sich dabei logischerweise nur um den zweitfaulsten Arbeitslosen handeln kann. Denn Deutschlands faulster Arbeitsloser war sogar zu faul zum Jubeln. Darüber wurde dann natürlich nicht berichtet.

Gewalt im Freibad

„Früher war was los, da war Action im Westbad. Da hat man sich schlagen können, aber heute darf man ja nicht mehr“

(ca bei 4:20 min. im fogenden Video)

Sagt Theo Hauenstein, laut BR seit den 1960er Jahren Dauergast im Freibad West in Nürnberg. So ähnlich habe ich es auch in Erinnerung – richtig sicher fühlte man sich dort nie.

The dark side of the moon

This photo is of Edwin Aldrin walking on the lunar surface. Neil Armstrong, who took the photograph, can be seen reflected in Aldrin’s helmet visor.
Image Credit: NASA/MSFC
Published: June 28, 2018
Historical Date: July 20, 1969

APOLLO 11 ONBOARD: ASTRONAUT ALDRIN, EDWIN WALKING ON LUNAR SURFACE.

Das legendäre Album von Pink Floyd wurde am 24. März 1973 veröffentlicht.

Das war 3 Jahre, 8 Monate und 3 Tage nachdem Neil Armstrong, im Rahmen der Apollo 11 Mission, als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat.

Heute vor genau 50 Jahren sind also die ersten Menschen auf dem Mond gelandet (20. Juli 1969, 20:17:40 UTC) und der erste Mensch hat ca. 6,5h später (21.Juli 1969, 02:56:20 UTC) den Mond betreten!

Das war nicht auf der dunklen Seite des Mondes. Dort ist auch erst vor kurzem das erste Mal ein Objekt gelandet, und zwar am 3. Januar 2019 die chinesische Raumsonde Chang’e-4.

1961, also 8 Jahre vor dem weltbewegenden Event, hat sich President Kennedy aus dem Fenster gelehnt und die Mondlandung, vor Ende des Jahrzehnts, als großes nationales Ziel angekündigt. Schätze, da haben viele ganz schön lange geschwitzt. Aber die Amis haben sich nicht lumpen lassen und ne ganze Menge Geld in die damals kleine NASA gesteckt, damit daraus was wird.

Ausschnitt aus der Kennedy Rede vom 25.05.1961

Und was hat Armstrong nochmal gesagt, als er die Leiter runter ist:

Armstrong: OK, I’m going to step off the LEM now. That’s one small ….

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Die ersten 100 Milliarden

Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos hat sich Schätzungen zufolge in den vergangenen 12 Monaten um 40 Mrd. USD vergrößert und beträgt jetzt 112 Mrd. USD. Damit nähert er sich also langsam Jakob Fugger an, dessen Vermögen in heutiger Kaufkraft angeblich etwa 300 Mrd. USD betragen würde. Da ein Jahr ja aus etwa 9000 Stunden besteht, ist Besos im betrachteten Zeitraum pro Stunde durchschnittlich um 4,5 Mio. USD reicher geworden. Für diese Summe müssen sich arme Teufel wie Daimler-Chef Dieter Zetsche fast ein halbes Jahr lang abrackern. So ungerecht ist die Welt. Aber zurück zu Bezos. Die ersten 100 Milliarden sind bekanntlich die schwersten. In nicht allzuferner Zukunft könnte also darüber berichtet werden, dass der reichste Mann der Welt ein Vermögen von mehr als 1 Billion USD besitzt. Vermutlich wird es ein Chinese sein.

Sozialnetzwerkdurchsetzungs-verbesserungsgesetz

Geht ja schon gut los, das neue Jahr: nachdem der Twitter-Account von Beatrix („von“) Storch wegen Volksverhetzung gesperrt wurde, geschah laut DLF folgendes:

Die „Titanic“ griff den Tweet satirisch auf und gab vor, von Storch dürfe nun über den Account des Magazins twittern. Die gefakten Tweets markierte „Titanic“ jeweils mit „(bvs)“ und versah die Posts absichtlicht mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Die Tweets wiederholten die umstrittene Äußerung von Storchs Original-Tweet und erfanden noch einen zweiten angeblich von ihr verfassten Tweet. Beide wurden von Twitter beanstandet, der Account daraufhin gesperrt.

Nicht schlecht. Stellt sich nun die Frage, ob man Algorithmen (oder Twitter-Kontrolleuren) beibringen muss, was das Wort „Satire“ bedeutet. Außerdem könnte die Sperrung auch mit dem Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken zusammenhängen, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, im Volksmund oftmals auch als „Sozialnetzwerkdurchsetzungsverbesserungsgesetz“ bezeichnet . Wie auch immer, die Titanic-Leute können sich ja in jedem Fall noch damit herausreden, dass sie mit der Maus abgerutscht sind.

Einkommen niedergelassener Ärzte

Oft hört man ja von niedergelassenen Ärzten, dass sie an gesetzlich Versicherten so gut wie gar nichts verdienen und ohne Privatpatienten sowieso völlig verloren wären. Erstaunlich dazu ist der Vergleich mit den statistischen Daten: demnach hat sich der Reinertrag (in etwa vergleichbar mit einem Bruttoeinkommen) pro Praxisinhaber im Zeitraum von 2011 bis 2015 von 166.000 EUR auf 190.000 EUR erhöht. 70,4 Prozent der Praxiseinnahmen kamen 2015 von der Gesetzlichen Krankenversicherung.