Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf

Weil die Frage öfters in Diskussionen auftaucht: dies sind die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf für ausgewählte Länder (Zahlen von 2016):

USA ca. 15.000 kg pro Person und Jahr
Russland ca. 10.000 kg pro Person und Jahr
Japan ca. 9.000 kg pro Person und Jahr
Deutschland ca. 9.000 kg pro Person und Jahr
China ca. 7.000 kg pro Person und Jahr

dabei ist laut Wikipedia folgendes zu beachten:

Wenn Güter und Dienstleistungen international gehandelt werden, für deren Produktion Treibhausgase emittiert wurden, werden diese also dem Land der Produzenten und nicht dem der Konsumenten zugeordnet. Zum Beispiel geschehen rund 33 % der Emissionen in China für den Export und nicht für den Inlandskonsum.

Die komplette Liste mit allen Ländern gibt es hier. In der englischen Wikipedia findet man diese aufschlussreiche Grafik:

Co2 emissions per capita our world in data.svg


By Our World in Data – CO? emissions per capita. Our World in Data., CC BY 4.0, Link

Außerdem gibt es noch die Liste der Länder nach Treibhausgas-Emissionen, bedauerlicherweise sind dort jedoch keine Pro-Kopf-Werte angegeben.

Noch der Londtogswohl

Noch der Londtogswohl geht es Schlog auf Schlog. Sagt Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. Wer es schafft, dieses Video bis zum Ende anzuschauen, gehört zum inneren Kreis der Experten für Lautverschiebung.

Konstituierende Fraktionssitzung der FREIEN WÄHLER

Wir FREIE WÄHLER haben mit 11,6 Prozent der Gesamtstimmen unser bislang bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Bayern errungen – entsprechend zuversichtlich blickt die Landtagsfraktion auf die kommende Legislaturperiode. Am Dienstag hat sich die Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen. Welche politischen Schwerpunkte die Abgeordneten in den kommenden Monaten setzen wollen, erläutert Fraktionschef Hubert Aiwanger:

Gepostet von FREIE WÄHLER Landtagsfraktion am Dienstag, 16. Oktober 2018

Atemberaubendes Kopf-an-Kopf-Rennen

Puh, das war wieder eine spannende Bundesliga-Saison: bis zum 9. Spieltag lieferten sich Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig ein atemberaubendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst gegen Ende der Hinrunde konnte der FC Bayern seinen Vorsprung auf mehr als 10 Punkte ausbauen und sich so die sechste Meisterschaft in Folge sichern. Viele Fans sind übrigens inzwischen der Meinung, dass Bayern München mindestens noch sechs weitere Meisterschaften ohne Unterbrechung gewinnen sollte. Wenn dann irgendwann  in der Kicker-Stecktabelle das FCB-Logo auf Platz 1 vorgedruckt wird, fällt den Funktionären vielleicht etwas ein, das wieder ein bisschen Schwung in die ganze Veranstaltung bringt.

Prozentrechnung

Bevor wir es vergessen: Rechenexperte Alexander Dobrindt hat kürzlich festgestellt, dass die SPD „mit 20 Prozent nicht 100 Prozent ihrer Forderungen umsetzen kann“. Interessant daran ist, dass die „Christlich-Soziale Union in Bayern e.V“ mit ihren 6,2 Prozent es für völlig selbstverständlich hält, dass ihre Forderungen beispielsweise nach eine „Obergrenze“ zu 100 Prozent umgesetzt werden. „Christlich-Soziale Union in Bayern e.V“ scheint übrigens die korrekte Bezeichnung zu sein, wenn man dem Bundeswahlleiter vertrauen kann.

Doktorspiele und Lacherfolge

Soll nochmal jemand behaupten, die Politgiganten der bayrischen CSU hätten keinen Sinn für Humor. Dazu zunächst ein kleiner Rückblick: Im August 2013 berichtete der Spiegel:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) betrachtet die Vorwürfe in der NSA-Affäre für nicht länger haltbar. „Alle Verdächtigungen, die erhoben wurden, sind ausgeräumt“, sagte der CSU-Politiker der „Rheinischen Post“. Es habe „viel Lärm um falsche Behauptungen und Verdächtigungen“ gegeben, die sich nun „in Luft aufgelöst haben“, so Friedrich. Es gebe auch keine Anhaltspunkte, dass deutsche oder europäische Regierungsstellen abgehört worden seien.

Aber es kommt noch besser. Anfang der Woche erklärte Friedrich – inzwischen Landwirtschaftsminister – dem Münchner Merkur, als Innenminister hatte er Wichtigeres zu tun als sich um  die NSA-Affäre zu kümmern. Zum Beispiel, „wie kann Integration funktionieren“. Aha. Nicht schlecht.

Aber kaum ist dieser Lacherfolg verklungen, betritt schon der nächste Komödiant die Bühne: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer erklärte heute, dass er künftig auf das Tragen seines Doktortitels verzichten werde. Genau genommen handelt es sich allerdings nicht um einen richtigen Doktortitel, sondern um einen in Prag erworbenen „Doktor filozofie“, der offenbar nur in Bayern und Berlin gilt. Thema der Arbeit war übrigens „Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns“. Chapeau!