Als das teuerste Musikstück der Welt bezeichnet der Komponist und Aktionskünstler Johannes Kreidler seine Komposition „Charts Music“. Wir müssen zugeben: so macht die Weltwirtschaftskrise richtig Spaß.
Kultur
Fated to Pretend

„We’ll choke on our vomit and that will be the end“ singen die beiden Jungs von MGMT am Schluss von „Time to Pretend„. Na, wir hoffen, dass vorher noch Zeit für ein paar ähnlich gute Stücke bleibt…
Von Kipfla und Fangerles
Geboren in Unterfranken, Ausbildung in Mittelfranken und Arbeiten in Oberfranken, Stationen einer Karriere, die hohe Anforderung an die Mehrsprachigkeit stellt.
So gibt es für den Brotanschnitt allein in Unterfranken schon eine Variationsbreite von Knörzla über Kipfla bis Odeckerla.
In Mittel- und Oberfranken geht’s natürlich genauso weiter und da sind wir noch weit weg vom ‚alten‘ Bayern, den Schwaben und Oberpfälzern!
Wer sich nun einen akustischen bayrischen Dialektüberblick verschaffen will, dem sei der sprechende Sprachatlas von Bayern wärmstens empfohlen.
Die Bayerische Staatsbibliothek hat diesen Sprachatlas vor kurzem ins Netz gestellt.
Basis für diese Atlanten sind jeweils einwöchige Aufnahmefahrten zu ca. 1600 Orten in ganz Bayern, die aus jedem Ort ein vergleichbares Datenmaterial von mindestens 2300 in phonetischer Schrift festgehaltenen Dialektsequenzen erbracht haben.
Die für den ‚Sprechenden Sprachatlas von Bayern‘ verwendeten Tondokumente aus 70 Orten wurden 2006 neu aufgenommen und aufbereitet. (BSB, 02.12.2008)

Bildquelle: Bayerische Staatsbibliothek
Eine Ohrenweide für Kenner und ein Sprachführer für Zugereiste und Interessierte.
AUTSCHN!
Der Eine hat einen echt süßen Sprachfehler und der andere schaut aus wie Kermit und beide haben bei YouTube Karriere gemacht.
Muppets next Generation?
Rene Marik, Prix Pantheon Gewinner ist der Comedy Meister der Puppen.
Am 2. Dezember gibt’s den Maulwurf im Weihnachts-Special des Quatsch Comedy Clubs auf Pro7.
Bunter Hund
Apropos Kurzfilm: Im Oktober fand zum zehnten Mal das Kurzfilmfestival Bunter Hund in München statt. Im Programm „Liebe und andere Grausamkeiten“ war der indische Kurzfilm „Viva sunita“ einer meiner Favoriten. Leider hat er es nicht in die Bestenliste 2008 geschafft. Gut gefallen hat mir außerdem der Kurzfilm „Antje und wir„, der bei Festivals in Osnabrück und Bern mit Publikumspreisen ausgezeichnet wurde.