Tag Archives: Wissenschaft

kohlrabenschwarz

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schwarz/black/noir

Schwarz ist nicht gleich schwarz. Britische Forscher haben ein Schwarz endeckt, das schwärzer nicht geht, dagegen würde ein kohlrabenschwarzer Rabe wahrscheinlich hellgrau ausschauen.

Das totale Schwarz
Die Reise ins Schwarze hatte viele Stationen: “Super Black”, “Astro Black”, “Hino Black”, “Anritsu Black”.
(Sascha Chaimowicz, 8.4.2010 – 09:31 Uhr, ZEITmagazin, Nr. 15)

arme Sau

Besser ein Schnitzel auf dem Teller als eine Sau im Schnee?

Nun könnte man anführen, dass die jährliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren Säugetieren zu rechtfertigen. Doch dann müsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sämtlichen Verzehr von Schweinen und anderen Säugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der Tierschützer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier.
Die Wahl der Qual von Magdalena Hamm, ZEIT ONLINE, 10.3.2010 – 11:53 Uhr

Risiko

Manchmal ist es gar nicht so leicht einzuschätzen, wie riskant die Dinge sind. Nehmen wir mal das Autofahren:

Wie gefährlich ist wohl das Autofahren im Vergleich zum Fliegen?

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aus Bayern 2 – IQ – Wissenschaft und Forschung vom 29.10.2009

Na da sitzt’s sich doch gleich viel entspannter im Flieger, oder.
… und wir haben es damit mitgeteilt!

Die ganze Sendung

Warum wir Risiken (falsch) einschätzen vom 29.10.2009
Verkehrsunfälle, Krankheitsviren, Terroranschläge. Gefahren lauern überall. Aber die Risiken sind unterschiedlich hoch. Und wir nehmen sie höchst unterschiedlich wahr – manche Gefahren überschätzen wir, andere nehmen wir nicht ernst. Ein Feature von Tanja Zieger.

gibt es als Bayern2 Podcast.

Schleifenquantengravitation

Was war vor dem Urknall? Bisher hieß es immer, darüber kann man nichts wissen. Der deutsche Physiker Martin Bojowald glaubt dagegen, dass sich das Universum aufgrund der Schleifenquantengravitation im Moment des Urknalls umgestülpt hat wie ein Luftballon. Ach so, na dann ist ja alles klar…

Sags ins rechte Ohr

und deine Wünsche werden erfüllt werden.

Lange Nächte in Clubs und Diskotheken haben ergeben, dass sich Zigaretten leichter schnorren lassen, wenn man ins rechte Ohr fragt – hochwissenschaftlich! Das haben Studien der Italiener Dr. Luca Tommasi und Daniele Marzoli ergeben.

sexy robot

»Beim ersten Auftritt während einer Modeschau wird HRP-4C gewissermaßen nackt auftreten und sich zeigen, wie sie von ihrem Schöpfer gemacht und verkörpert wurde.«

Funkstrom

spannungMeistens ist genau da keine Steckdose wo man sie gerade braucht. Allein an den Verlängerungskabeln verdienen Heimwerkermärkte Unsummen.
Nicht mehr lange! Die Tage des Spruchs »Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose« sind gezählt.

Marin Soljacic heißt der Mann, der mit Witricity den Spuren von Nikola Tesla gefolgt ist und mit Funkstrom (auch Wireless Electricity) kurz vor dem Durchbruch stehen soll, zumindest nach diesem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung.

Es ist eigentlich kaum zu glauben, keine Verlängerungskabel mehr. Und wer hätte Anfang der 90er vermutet, dass man sich ein paar Jahre später ohne Mobiltelefon gar nicht mehr aus dem Haus traut?

Luftpumpe

Salzstöcke sind allgemein als Endlager für atomaren Müll bekannt. Aber warum nicht mal Luft mit bis zu 70bar in so einen Salzstock reinpumpen. Noch dazu könnte man ja den Kompressor dafür mit Strom aus Wind- oder Sonnenkraftwerken antreiben. Blödsinn – kein Blödsinn, das wird so ähnlich bereits seit 30 Jahren in Deutschland gemacht, im niedersächsischen Huntorf und nennt sich Druckluftspeicherkraftwerk.
Und wenn ganz viel Strom gebraucht wird, aber kein Wind weht oder die Sonne gerade nicht scheint, dann wird die Luft wieder aus dem Stock rausgelassen und damit eine Turbine zur Stromerzeugung angetrieben. Strom speichern nennt man das.

Rapser’s Delight

Gestern war ich auf einem Vortrag, bei dem wieder mal der Ersatz der fossilen Treibstoffe durch Pflanzenöl glorifiziert wurde. Dazu habe ich Folgendes herausgefunden: Deutschland verbraucht jedes Jahr deutlich mehr als 100 Mio. Tonnen Mineralöle. Mit Raps können jährlich etwa 140 Tonnen Öl pro Quadratkilometer erzeugt werden. Die gesamte Ackerfläche, die in Deutschland verfügbar ist, beträgt 120000 Quadratkilometer. Kurz gesagt: eine (natürlich fiktive) deutschlandweite permanente Rapsmonokultur könnte 17 Mio. Tonnen Pflanzenöl erzeugen ? und würde dann weniger als 15% des gegenwärtigen nationalen Ölbedarfs decken. Fossilen Brennstoffen kritisch gegenüberzustehen ist kein Grund, diese Fakten zu ignorieren.

Treffer. Versenkt.

Im April 1995 besetzten Greenpeace-Aktivisten die Ölplattform Brent Spar im Atlantik, um deren Versenkung zu verhindern. Die Aktion führte in der Folgezeit dazu, dass der Mineralölkonzern Shell in Deutschland von allen boykottiert wurde, die ökologisch richtig handeln wollten. Dabei war Brent Spar nur zu 50% in Shell-Besitz, die andere Hälfte gehörte Esso. Das hatte Greenpeace in der Kampagne nicht erwähnt. Greenpeace brachte außerdem Informationen in Umlauf, nach denen sich auf der Plattform 5000 Tonnen giftiges Rohöl befinden, die zu einer gewaltigen ökologischen Katastrophe führen könnten. Dabei waren es weniger als 200 Tonnen. Nach einem langen Medienkrieg beschloss Shell am 20. Juni 1995, die Plattform an Land zu entsorgen. Ein Sieg für Greenpeace, aber nicht für die Wahrheit. Wahrscheinlich zu Recht schrieb Jens Bergmann 2001 in brandeins: Das kollektive Lebensgefühl der Greenpeacer sei “die Gewissheit, unbedingt im Recht zu sein und recht zu handeln und eigentlich von jeder Legitimationspflicht entbunden zu sein”.

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