Sarrazin x 20

Für viele Menschen ist der eigene Name das Lieblingswort. Falls das auch auf Thilo Sarrazin zutrifft, müsste er derzeit eigentlich im siebten Himmel schweben: allein in der Deutschlandfunk-Presseschau kam heute morgen sage und schreibe 20-mal das Wort “Sarrazin” vor. Da fragt man sich, ob das vorher schon mal jemand geschafft hat.

Die Kraft des Wassers

IMG 0977Eine Freundin hat mir neulich erzählt, dass Sie von der örtlichen Frauen-& Müttergruppe zu einem Vortrag eingeladen wurde. Als Zugezogene um Integration bemüht, hat Sie die Einladung angenommen.

Es ging um die Kraft des Wassers.

Die Referentin hat dann allerhand zu Wasser im Allgemeinen und Besonderen erzählt. Da meine Freundin eine solide naturwissenschaftliche Ausbildung hat und mit beiden Beinen auf dem Boden steht, müsste Sie schon bei der ein oder anderen Geschichte schmunzeln.

Beim letzten Tipp hat’s ihr allerdings die Sprache verschlagen:

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Trockener Schwamm

Als talentierter Spaßvogel erweist sich der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, Oberst Ulrich Kirsch, in der aktuellen Diskussion über die Reform der Bundeswehr. In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur sagte er, die Bundeswehr sei permanent unterfinanziert. “Das ist wie mit einem trockenen Schwamm, wenn Sie da draufdrücken, kommt halt nichts mehr raus.” Nach unserem Kenntnisstand ist die Bundeswehr damit der weltweit einzige trockene Schwamm, der jedes Jahr über 30 Mrd. EUR aufnehmen kann, ohne Rückstände zu hinterlassen – ein echtes Saugwunder.

Double Glazing

Ein ausgedehnter Zoo-Besuch brachte kürzlich die Frage auf, wie die Tiere mit ihrem Leben in Gefangenschaft zurechtkommen. Antworten gibt es in dieser Episode von Creature Comforts (leider ohne deutsche Untertitel und daher etwas schwer zu verstehen):

Strassenansichten

one of three

Ab November gibt es Google Street View vielleicht auch für Deutschland und ich verstehe die Hysterie darum nicht wirklich.

Persönlichkeitsrecht für Jägerzäune?
Mit dem Kampf gegen Street View untergraben Medien die Panoramafreiheit und so die Basis ihres Berufes
(ZEIT ONLINE, 6.5.2010 – 09:41 Uhr, von Michael Seemann)

Update:  Besser hätte ich es nicht darstellen können:

Wie ich lernte, Street View zu lieben
Ich hatte Angst vor Street View, ich habe sie nicht mehr. Denn die Vorteile überwiegen. Der Dienst bringt mehr Wissen und mehr Freiheit für alle.
(ZEIT ONLINE, 13.8.2010 – 19:43 Uhr, von Kai Biermann)

Vergleiche: Wie leicht geben wir Daten preis? (SWR.de)

Vergelt’s Gott

Es ist zum Heulen: Die Pension für Bischof Mixa in Höhe von 5400 EUR wird nach Angaben von Telepolis zu etwa zwei Dritteln von protestantischen und konfessionslosen Steuerzahlern finanziert. Der Spiegel berichtet, dass die katholische und die evangelische Kirche etwa 460 Millionen Euro an Zuschüssen aus Steuergeldern erhalten. In Bayern flossen demnach allein im vergangenen Jahr 65 Millionen Euro vom Freistaat an die katholische Kirche – völlig unabhängig von der Kirchensteuer. Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

Geheimtipp!

Wie so oft, machen es uns die Amis mal wieder vor, wie man mit Hilfe der Globalisierung, den Schwachen helfen und selber davon profitieren kann. Outsourcing als Win-win Situation.

Honeybee

Biene

Kunstrasen


Was haben die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung und die Bürger für Technik gemeinsam? Ganz einfach: Sie wirken wie Bürgerbewegungen, doch in Wahrheit handelt es sich um kommerzielle Werbeprojekte von Lobbygruppen. Astroturfing heißt dieses Phänomen in den USA – ein Wortspiel aus dem Begriff Graswurzelbewegung und einer nordamerikanischen Kunstrasenmarke.

Nach der WM

Fazit der WM: Mit schönem Fussball wird man kein Weltmeister. Aber als kleiner Trost bleibt: es ist besser, guter Dritter zu werden als schlechter Verlierer im Finale. Und für die Statistik: 16 Tore bei einer WM zu schießen, ohne Weltmeister zu werden, dieses kleine Kunststück haben nach unseren Recherchen zuletzt die Franzosen 1982 vollbracht. Jetzt also erstmal zwei Jahre Pause, und dann heißt es wieder: „Mir sin die wo gewinne welle!

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