Falten oder Knüllen

Weihnachten ist vorbei. Stollen, Plätzchen und nicht zuletzt die Weihnachtsgans sind verdaut.
200911082314.jpg Wahrscheinlich keinem ist das bisschen sind die Meter High-Tech aufgefallen, die dafür herhalten mussten, dass auch hinten wieder alles OK ist. Ja, Toilettenpapier ist High-Tech.
Die Griechen benutzten statt Toilettenpapier Steine und Tonscherben, die Römer banden einen Schwamm an einen Stock und tränkten diesen in einem Eimer mit Salzwasser [wikipedia]. Da sind wir heute deutlich weiter, finde ich.
Hinsetzen oder Stellen, Falten oder Knüllen. Die Deutschen sind ja eher Falter und damit in England, Frankreich und Amerika schnell aufgeschmissen, denn dort ist der Standard Knüllen, deshalb wird dort Klopapier mit speziellen Eigenschaften entwickelt. Scheiße – da hilft nur die mitgebrachte Rolle, meint Fr. Schramm.
Ich wünsche auch für das nächste Jahr frohes Putzen – Knüllen oder Falten – egal, das Ergebnis zählt!

Nichts als die Wahrheit

„Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht“. Mit diesem Slogan macht die Bild-Zeitung derzeit Reklame auf Plakatwänden. Na gut, ich beteilige mich an der Aktion mit der folgenden unbequemen Wahrheit: „Die Auflage der Bild-Zeitung geht kontinuierlich nach unten – da helfen auch die teuersten Werbekampagnen nichts.“

 

Bild-Auflage

Manchmal tut es richtig gut, die Wahrheit zu sagen.

Ausländer

Deutschland den Deutschen. Probieren wir’s doch mal. Wenn alle bei uns lebenden Ausländer einfach streikten, würden wir dann endlich kapieren, was wir ohne sie wären?
Doris Dörrie

Vom Rand zur Mitte, rechstextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland ist eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die vor ein paar Tagen in Berlin veröffentlicht wurde.

„Rechtsextrem ist eigentlich ein irreführender Begriff“, resümiert Oliver Decker. „Er suggeriert, dass es sich um klar abzugrenzendes Rand-Phänomen handelt. Das ist aber keinesfalls so. Noch weiträumiger wird die Problematik, wenn wir nicht die sichtbaren rechtsextremen Handlungen betrachten, sondern Denkweisen, also die mehr oder weniger unausgesprochene Zustimmung zu Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Antisemitismus. Selbst Menschen, die sich selbst als ‚links‘ bezeichnen, lehnen nicht alle rechtsradikalen Aussagen ab.“

Um nur ein, aus meiner bayrischen Sicht, herausragendes Ergebnis zu präsentieren:

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25 Jahre Jugendsexualität

Halt, es muß »25 Jahre Studie Jugendsexualität« heißen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA) hat gestern in einer Pressemitteilung auf die 6te Studie dieser Art hingewiesen. Interessierte können die komplette Studie unter www.sexualaufklaerung.de downloaden.
Darauf aufmerksam geworden bin ich beim Lesen der Nachrichten auf tagesschau.de: Studie zur Jugendsexualit?t, Die Mär vom frühen Sex.

Die in der ersten Studie 1980 befragten jungen Menschen sind mittlerweile die Elterngeneration der heutigen Jugend.
aus der Pressemitteilung

Da es auch in meinem Freundeskreis die ersten pubertierenden Söhne gibt, bleibt es nicht aus, dass dieses Thema angesprochen wird und dabei werden auch die Erinnerungen an die eigene Jugend aufgew?rmt ;-).

Ja und wie es der Zufall will,

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