Peanuts

victory

Der Mannesmann-Prozess wird eingestellt. Josef Ackermann muss 3,2 Mio. EUR zahlen – das müsste bei einen Jahresgehalt von 12 Mio. EUR eigentlich auch ohne Ratenzahlung zu schaffen sein. Noch besser erwischt hat es wieder mal Klaus Esser: er kann seinen Anteil von 1,5 Mio. EUR zur Einstellung des Verfahrens direkt aus seiner Mannesmann-Abfindung finanzieren. Den Rest der Beute, immerhin noch 28,5 Mio. EUR, darf er behalten. Saddam Hussein ist ein Bl?dmann, denn er lässt seinen Fall vor einem irakischen Gericht verhandeln. In Deutschland wäre er wohl mit 25 Arbeitsstunden in einer sozialen Einrichtung davon gekommen. Wenn das Verfahren nicht schon vorher nach § 153a eingestellt worden wäre.

Lobbyisten

Lobbyismus ist eine Form der Interessenvertretung in der Politik, bei der Regierungsmitglieder, Beamte und gewählte Volksvertreter durch Interessengruppen – die Lobbys – im direkten Kontakt gezielt angesprochen werden oder indirekt die öffentliche Meinung über die Medien beeinflusst wird. So steht es bei Wikipedia. Und weiter:

Lobbyismus steht folglich immer im Spannungsfeld zwischen berechtigter Einflussnahme und der möglichen Gefährdung demokratischer Grundprinzipien.

Zum zweiten Mal werden 2006 die “Worst EU Lobbying Awards” verliehen, ein Negativpreis für besonders irreführende und anti-demokratische Lobby-Praktiken in der EU. Abstimmen kann jeder, zum Beispiel durch einen Klick auf diesen Banner:

A bissel was geht immer

Wer kennt nicht diesen Spruch vom Monaco.
[audio:http://www.nibinteractive.de/bloggdata/a%20bisserl%20was%20geht%20immer.mp3]
Mit „Monaco Franze der ewige Stenz“ ist Helmut Fischer wohl in die bayrische Fernsehgeschichte eingegegangen. Aber da gibt es noch einige Dinge mehr, die Helmut Fischer gemacht hat. Was?

Am Samstag, 18. November 2006 um 20.15 Uhr sendet das Bayerische Fernsehen eine kleine Werkschau über Helmut Fischer.

*btw* Das Buch zu Monaco Franze wurde übrigens von Patrick Süskind (-> Das Parfüm) geschrieben.

Wa-wa-wee-wee-wa!

boratcannes1In Kürze können wir im Kino einen Film sehen, so lasen wir es jedenfalls am Wochenende in der Süddeutschen Zeitung, der

das Bild eines skrupellosen, selbstzufriedenen und bigotten Amerika zeigt, das Leute wie Michael Moore wie harmlose Tanzbären des Systems aussehen lässt.

Das ist verbl?ffend. Die Erfahrung lehrt uns jedoch, dass manches, was in der SZ so geschrieben werden darf, nun ja – nur bedingt der Wahrheit entspricht. Wie auch immer: auf alle Fälle sind wir jetzt gespannt – auf Borat.

Street Parade Zürich – The Expanded Eye

Quaibrücke

Eigentlich sollte es nur ein Besuch von Freunden in Zürich werden, 7 Jahre war ich nicht mehr dort. Aber wie’s der Zufall will, war an dem Wochende auch noch die Street Parade Zürich 2006 und das war natürlich ein super Gelegenheit die ‚Weltstadt‘ Zürich zu erleben. Kinder und Mütter (und auch ein Vater) wurden heimgeschickt wollten heim, es war zu laut für die kleinen Ohren. Jürg, Pollin & ich haben uns dann die Parade mal näher angeschaut. Für’s Auge sehr interessant, hätt‘ ich den eher etwas spröden Schweizern gar nicht so zugetraut, allerdings waren *imho* auch sehr viele Nichtschweizer da.


Am Sonntag wurde, aufgrund des Dauerregens, ein Museumsbesuch gestartet, THE EXPANDED EYE im Kunsthaus Zürich. Ein voller Erfolg, sehr interessante Ausstellung, wie heißt’s in der Beschreibung: Die Ausstellung „The Expanded Eye“ lenkt den Blick auf die abenteuerliche und forschende Seite der Kunst …. Selbst die Kinder fanden es interessant. Zum Glück 😉